Sonntag, 22. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
17. Januar 2014

Alleiniges Verbot organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid nicht ausreichend - Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgungen dringend erforderlich

Am Dienstag, den 14. Januar 2014, fand in Anwesenheit von über 80 Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und Verbänden der Hospiz- und Palliativversorgung der Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung (DHPStiftung) statt.

Anzeige:
 
 

Vor dem Hintergrund der derzeit intensiv diskutierten Möglichkeit einer gesetzlichen Regelung für ein Verbot der organisierten Beihilfe zum Suizid wurde von allen Vertretern darauf hingewiesen, dass der Ausbau der Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung dringend notwendig ist, damit deutlich wird, dass schwerstkranke und sterbende Menschen Teil der Gesellschaft sind und in ihren Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen werden.
 
Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz, MdB, betonte, dass man mit der Angst der betroffenen Menschen vor Schmerzen, vor dem Alleinsein oder davor, anderen zur Last zu fallen, kein Geschäft machen dürfe. "Eine entsprechende gesetzliche Regelung muss sowohl ein Verbot der gewerblichen und organisierten Beihilfe zum Suizid als auch die Werbung für solche Gelegenheiten umfassen", so Widmann-Mauz. Zudem müsse man, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung weiter vorantreiben.
 
Dr. Rudolf Seiters, Präsident des DRK, der der Einladung des DHPV gerne gefolgt war, stellte fest: "Die Hospizidee - sterbende Menschen mit Fürsorge und Zuwendung zu begleiten, sich um sie zu kümmern und ihnen zu helfen, in Würde zu sterben - hat sich erfreulicherweise stetig entwickelt. Palliativmedizin und Hospizarbeit lindern das Leid und den Schmerz und verhindern, dass die letzte Lebensphase als Qual empfunden wird."

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus vom Vorstand des DHPV unterstrich: "Die Hilfe für schwerstkranke und sterbende Menschen kann nicht in einer organisierten Form der Beihilfe zum Suizid bestehen, sondern in Solidarität, Mitmenschlichkeit und Zuwendung." Dieser oberste Grundsatz der Hospiz- und Palliativbewegung müsse in der Gesellschaft weiter bekannt gemacht und umgesetzt werden.

Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V.
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs