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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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04. Februar 2015

Afatinib bei bestimmten Formen des fortgeschrittenen NSCLC mit EGFR-Mutation: Daten und Erfahrungen

Mit der Zulassung von GIOTRIF® (Afatinib*) erfolgte ein wichtiger Schritt in der Erstlinientherapie von bestimmten Formen des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit EGFR-Mutation. Auf Grundlage der Daten von zwei randomisierten Phase-III-Studien wird der irreversible ErbB-Family-Blocker inzwischen seit rund einem Jahr in der klinischen Praxis eingesetzt.

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Positive Erfahrungen im klinischen Alltag
 
"Nach etwa einem Jahr praktischer Erfahrung kann ich aus meiner Praxis bestätigen, dass die wissenschaftlichen Daten zu Handhabbarkeit und Lebensqualität unter GIOTRIF® auch im klinischen Alltag relevant sind", sagt Prof. Dr. Frank Griesinger, Oldenburg. "Afatinib* hat unser Behandlungsspektrum beim fortgeschrittenen NSCLC mit EGFR-Mutation deutlich erweitert."
 
Wirksamkeit und Verträglichkeit der Erstlinientherapie mit Afatinib* wurden in den Phase-III-Studien LUX-Lung 3 und LUX-Lung 6 an über 700 Patienten mit einem fortgeschrittenen NSCLC und EGFR-Mutation untersucht (1,2). In der für Europa zulassungsrelevanten Studie LUX-Lung 3 konnte das mediane progressionsfreie Überleben (PFS, primärer Endpunkt) in der präspezifizierten Subgruppe der Patienten mit häufigen EGFR-Mutationen (Del19/L858R=89%) von 6,9 Monaten unter der Standardchemotherapie mit Cisplatin/Pemetrexed auf 13,6 Monate unter der Therapie mit Afatinib* nahezu verdoppelt werden (p<0,001). Auch im Gesamtkollektiv war der PFS-Vorteil signifikant (11,1 vs. 6,9 Monate, p<0,001) (1).
 
Eine kombinierte Post-hoc-Analyse von LUX-Lung 3 & 6 zeigte, dass Afatinib* in der Subgruppe der Patienten mit häufigen EGFR-Mutationen das Gesamtüberleben (sekundärer Endpunkt) gegenüber einer Standardchemotherapie (LUX Lung 3: Cisplatin/Pemetrexed, LUX Lung 6: Cisplatin/Gemcitabin) signifikant um drei Monate verlängerte (27,3 vs. 24,3 Monate; p=0,0374). Zu den häufigen EGFR-Mutationen gehören Deletionen in Exon 19 (Del19) und Punktmutationen in Exon 21 (L858R), welche 89% der Studienpopulation ausmachten. In einer präspezifizierten Subgruppen-Analyse von LUX-Lung 3 betrug der Überlebensvorteil für die Afatinib*-Patienten mit Del19 über 12 Monate (33,3 vs. 21,1 Monate vs. Cisplatin/Pemetrexed; p=0,0015). Bei Patienten mit L858R-Mutation war in der kombinierten Analyse kein signifikanter Unterschied beim Gesamtüberleben nachweisbar (22,1 vs. 26,9 Monate; p=0,1600) (3).
 
Vorteile bei Symptomkontrolle und Lebensqualität
 
Die mit Afatinib* erreichte Tumorkontrolle spiegelte sich in LUX-Lung 3 auch in der Symptomkontrolle und der Lebensqualität wider. Die Verschlechterung von Husten und Atemnot konnte mit Afatinib* mehr als dreimal so lange hinausgezögert werden wie unter Cisplatin/Pemetrexed (Husten: 27 vs. 8,0 Monate; p=0,006; Atemnot: 10,4 vs. 2,9 Monate; p=0,013). Zudem profitierten die Afatinib*-Patienten von der Therapie mit einer signifikant besseren Lebensqualität. In die Auswertung der Lebensqualität ging die Verträglichkeit ein. Zu den häufigsten Nebenwirkungen (≥ Grad 3) zählten Rash/Akne, Diarrhoe, Stomatitis und Paronychien. Diese waren in der Regel handhabbar (1).
 
 *Afatinib ist in mehreren Ländern, darunter die EU, Kanada und verschiedene asiatische Länder, unter dem Namen GIOTRIF® und in den USA unter dem Markennamen GILOTRIF™ für bestimmte Patientenpopulationen (mit aktivierender EGFR-Mutation) mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) zugelassen. Afatinib hat keine Zulassung für andere Indikationen.
 
Literaturhinweise:
(1) Sequist LV et al. J Clin Oncol 2013;31(27:3327-3334
(2) Wu YL et al. The Lancet Oncology 2014;15: 213-222
(3) Yang JC et al. J Clin Oncol 2014; 32 (5s): suppl; abstr 8004^

Quelle: Boehringer Ingelheim
 
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