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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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26. Januar 2017

Studie: Starke Ängste auch nach Jahren bei den Partnern von Brustkrebspatientinnen

Eine prospektive Kohortenstudie von Nancy Borstelmann et al. (1), die auf dem "2017 Cancer Survivorship Symposium" vorgestellt wird, hat gezeigt, dass nicht nur junge Brustkrebspatientinnen, sondern auch deren Partner extreme Ängste und Sorgen haben, die auch noch Jahre nach der Behandlung ihrer Partnerin die Psyche belasten.
Borstelmann et al. befragten insgesamt 250 Partner (davon 248 Männer, median 43 Jahre, 94% in Vollzeit arbeitend, 78% mit Hochschulabschluss) von Frauen, die zum Zeitpunkt der Diagnose Brustkrebs unter 40 Jahre alt waren. Das Ziel der Studie war, die psychosoziale Belastung und psychische Gesundheit der Partner zu evaluieren. Außerdem ging es um Bewältigungsstrategien der Betroffenen gegenüber Stress, Angst, Depression, Elternschaft, Beziehung, sozialer Unterstützung und Finanzen.

42% der Befragten waren auch Jahre nach der Krebsdiagnose ihrer Partnerin deswegen weiterhin ängstlich, 32% machten sich Sorgen um die Beziehung.

Ein geringeres Bildungsniveau und negative Bewältigungsstrategien (also emotionaler Rückzug, Verdrängung, starker Alkoholkonsum, die Schuld bei anderen suchen, Unruhe) waren mit stärkerer Angst assoziiert (univariate Analyse; p < 0,05 für beides). Partner mit schlechten Bewältigungsstrategien hatten mehr als doppelt so hohe Angst-Level (multivariate Analyse; OR = 2,32; 95% KI, 1,22-4,39).

Geringere Bildung kann ein niedriges Einkommen bedeuten, was wiederum heißen kann, dass man weniger Zugang zu unterstützenden Ressourcen hat, so die Erklärung von Dr. Borstelmann.

Auch die Elternschaft – 75% der Partner hatten Kinder unter 18 Jahren – waren ebenso wie finanzielle Sorgen und das Fehlen sozialer Unterstützung Auslöser für Ängste (p < 0,05 für alle).

"Der Partner einer Patientin wird ebenso gefragt, wie es ihm geht, er muss immer in die Konversation mit einbezogen werden", so Borstelmann. Je früher man interveniert und dessen Sorgen und Nöte identifizieren kann, umso besser. "Wichtig ist, dass die Angehörigen von Krebspatienten sich auch um sich selbst kümmern – das hilft allen Beteiligten."
(übers. v. AB)


Terminhinweis:

Session: Poster Session B: Late- and Long-term Effects/Comorbidities, Psychosocial Issues, and Recurrence and Secondary Malignancies
Type: Poster Session
Time: Saturday January 28, 7:00 AM to 7:55 AM
Location: Grand Hall, Salon C, Lobby Level
Session: Poster Session B: Late- and Long-term Effects/Comorbidities, Psychosocial Issues, and Recurrence and Secondary Malignancies

Type: Poster Session
Time: Saturday January 28, 12:15 PM to 1:45 PM
Location: Grand Hall, Salon C, Lobby Level


Programm und Informationen zum  "2017 Cancer Survivorship Symposium" in San Diego (27.-28.1.2017):
http://survivorsym.org
http://survivorsym.org
Literatur:
(1) Borstelmann N, et al. Abstract 184. Scheduled for presentation at: Cancer Survivorship Symposium; Jan. 27-28, 2017; San Diego.
 
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