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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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12. Dezember 2014

ASH 2014: Therapie der Myelofibrose auch im "real life" wirksam und sicher

Seit über zwei Jahren ist der JAK1/2-Inhibitor Ruxolitinib (Jakavi®) aufgrund der beiden internationalen Phase-III-Studien COMFORT I und II zur Therapie der Myelofibrose zugelassen. Dass nicht nur randomisierte, kontrollierte Studien wichtige Erkenntnisse über die Anwendung von Medikamenten bringen, zeigen zwei nicht-interventionelle Studien zur Myelofibrose, die bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco vorgestellt wurden: JUMP zur Therapie mit Ruxilitinib und die MPN Landmark-Studie zur Wahrnehmung der Krankheitslast und zur Kommunikation von Patienten mit ihren Ärzten.

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Die größte klinische Studie, die jemals zur Behandlung der Myelofibrose mit Ruxolitinib (Jakavi®) durchgeführt wurde, ist die nicht-interventionelle Expanded-Access-Studie JUMP, in die 1.144 Patienten eingeschlossen wurden. Wie in den anderen Studien zur Anwendung von Ruxolitinib bei der Myelofibrose ergab sich eine deutliche, klinisch relevante Reduktion der Milzgröße und ein Rückgang der krankheitsbedingten Symptome: Bei 69% der Patienten schrumpfte die Länge der Milz um mindestens 50% (nach median 5,1 Wochen unter Ruxolitinib), bei 23% war sie überhaupt nicht mehr zu tasten, so Haifa Kathrin Al-Ali, Leipzig, die die Studie in San Francisco vorstellte. Die klinischen Symptome hatten sich bei vielen Patienten bereits vier Wochen nach Beginn der Therapie in einem klinisch relevanten Ausmaß verbessert; diese Besserung hielt bei vielen Patienten mehr als 48 Wochen lang an. Ebenso wie die Wirksamkeit ist auch das Sicherheitsprofil der Substanz in der JUMP-Studie vergleichbar mit dem, was in den kontrollierten Zulassungsstudien zu sehen war: Die häufigsten Nebenwirkungen sind Anämie und Thrombozytämie, die aber nur sehr selten zu einem Abbruch der Behandlung führen.

Um festzustellen, wo es Lücken in der Wahrnehmung der Krankheitslast und in der Kommunikation zwischen Patienten mit MPN und ihren Ärzten gibt, wurde ein "MPN Landmark Patient and Physician Survey" durchgeführt, dessen erste Ergebnisse Ruben Mesa, Scottsdale, vorstellte: Das wichtigste Resultat war, dass 81% der 813 Patienten mit myeloproliferativen Erkrankungen (Myelofibrose, Polycythaemia vera oder essenzielle Thrombozythaemie), die befragt worden waren, Fatigue als das schwerste und häufigste Krankheitssymptom beschrieben, das am meisten dazu beitrug, ihre Lebensqualität zu reduzieren. Die 457 Ärzte, die ebenfalls befragt wurden, sahen Fatigue, abdominale Beschwerden und Schmerzen als die Symptome an, die die Lebensqualität ihrer Patienten am stärksten beeinflussten. Beide Gruppen stimmten aber in der Auffassung überein, dass Fatigue das dringendste Problem von Patienten mit Myelofibrose ist, das beseitigt werden sollte.

 jg

Quelle: ASH 2014
 
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