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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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06. Dezember 2014

ASH 2014: Phase IIa-Ergebnisse zu Spiegelmer Olaptesed Pegol (NOX-A12) bei MM und CLL

Daten zweier unabhängiger klinischer Phase IIa-Studien über das anti-CXCL12/SDF-1 Spiegelmer® Olaptesed Pegol (NOX-A12) wurden auf dem 56. jährlichen Treffen der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco vom 06.-09. Dezember vorgestellt. Dort werden ebenfalls präklinische Daten präsentiert, die einen breiten Einsatz von Olaptesed Pegol in Kombination mit therapeutischen Krebs-Antikörpern untermauern.

In der ersten Studie wurde Patienten mit rezidivierendem multiplem Myelom (MM) Olaptesed Pegol in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason (VD) verabreicht. In einer zweiten Studie wurden Patienten mit rezidivierender chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) mit einer Kombination von Olaptesed Pegol und Bendamustin und Rituximab (BR) behandelt. Vorgestellt werden die Daten aller 28 Patienten, die jeweils an den beiden Studien teilnahmen.

In beiden Studien war das anti-CXCL12/SDF-1 Spiegelmer® Olaptesed Pegol in der Lage, Krebszellen aus protektiven Nischen im Körper zu mobilisieren. Diese Mobilisierung zeigt die Fähigkeit von Olaptesed Pegol, die Wechselwirkungen zwischen dem eigentlichen Tumor und seinem umgebenden Mikro-Milieu zu blockieren und das Knochenmark so zu verändern, dass es weniger empfänglich für maligne Zellen wird.

Bei den 28 Patienten mit rezidivierendem MM wurde eine Gesamtansprechrate (ORR) von 68% erreicht. Darin enthalten sind 18% der Patienten, die ein sehr gutes partielles (vgPR) und 7%, die sogar ein komplettes Ansprechen (CR) zeigten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass die Kombinationsbehandlung mit Olaptesed Pegol und VD nicht zu einer zusätzlichen Toxizität im Vergleich zur VD-Behandlung führt. Bemerkenswert ist weiterhin, dass  auch bei Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko die Ansprechrate praktisch gleich hoch ist wie bei Patienten ohne diese Hochrisikomutationen bzw. Translokationen.

Bei Patienten mit einer rezidivierenden CLL wurde eine Gesamtansprechrate (ORR) von 82% beobachtet, darin enthalten sind 14% der Patienten, die ein komplettes Ansprechen (CR) zeigten. Diese Daten unterscheiden sich positiv von historischen Kontrolldaten der zugrundeliegenden BR Therapie. Darüber hinaus zeigten alle Hochrisikopatienten (1) ein teilweises (PR) oder ein komplettes Ansprechen (CR).

Präklinische Arbeiten konnten zeigen, dass - im Gegensatz zu den im Vergleich getesteten Inhibitoren von BTK (Ibrutinib) und PI3Kδ (Idelalisib)- Olaptesed Pegol die durch Rituximab vermittelte zelluläre Zytotoxizität bzw. Phagozytose nicht inhibiert. Des Weiteren mobilisiert es nicht nur maligne Zellen, sondern erhöht auch die Anzahl von zirkulierenden Immuneffektor-Zellen (2). Olaptesed Pegol könnte auch deswegen als Kombinationspartner der Wahl mit monoklonalen Krebs-Antikörpern verabreicht werden.

Literaturhinweise:
(1) Definition laut Stilgenbauer und Zenz (2010)
(2) Vater A. et al. (2013), Clinical Pharmacology & Therapeutics

Quelle: NOXXON
 
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