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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. Dezember 2014

ASH 2014: Kasuistik demonstriert Wirksamkeit von Ruxolitinib bei Myelofibrose

Der JAK1/2-Inhibitor Ruxolitinib kann bei Patienten mit Myelofibrose effektiv die Symptome der Splenomegalie ebenso wie konstitutionelle Symptome reduzieren und außerdem - ausweislich der Ergebnisse der Zulassungsstudien COMFORT I und II - auch das Überleben der Patienten verlängern. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass Ruxilitinib auch den Krankheitsverlauf beeinflusst und beispielsweise unter dieser Behandlung die Fibrose des Knochenmarks reversibel ist. In einer Kasuistik, die Haifa Kathrin Al-Ali, Leipzig, bei der ASH-Jahrestagung vorstellte, konnte diese Wirksamkeit bestätigt werden.

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Bei dem 50-Jährigen war 2009 die Diagnose einer Myelofibrose gestellt worden, und er klagte über B-Symptome. Er wurde in die COMFORT-II-Studie aufgenommen und erhielt zunächst zweimal täglich 20 mg Ruxolitinib, die nach vier Wochen protokollgemäß auf zweimal 25 mg erhöht wurden, weil der Patient zu diesem Zeitpunkt einen Rückgang der tastbaren Milzgröße von weniger 40% zeigte. Nach zwölf Wochen war das Milzvolumen um 52% reduziert, die Leukozyten hatten sich nach 24 Wochen und die Laktatdehydrogenase nach 84 Wochen normalisiert. Im Verlauf wurden verschiedene Kontrolluntersuchungen durchgeführt:
 
Eine Knochenmarkbiopsie wies nach 126 Wochen eine histologische Verbesserung der Zellularität, der Megakaryozyten- und der Granulozyten-Linie nach. Nach 216 Wochen waren weitere Verbesserungen im Knochenmark, insbesondere ein Rückgang der Fibrose zu erkennen.
Das JAK2-V617F-Allel war nach 108 und nach 132 Wochen im peripheren Blut auf weniger als 10% und im Knochenmark auf weniger als 1% zurückgegangen. Auch nach 216 Wochen konnte ein Wert von unter 1% in beiden Kompartimenten nachgewiesen werden.
Im Gegensatz etwa zur Gabe von Imatinib bei der chronischen myeloischen Leukämie sind die molekularen und histologischen Remissionen, die Ruxilitinib bei der Myelofibrose verursacht, graduell und progredient, aber langfristig - das zeigt auch diese Kasuistik - kann sich nach einer relativ rasch eintretenden symptomatischen Besserung ein erheblicher krankheitsmodifizierender Effekt einstellen, der das Potenzial hat, den Krankheitsverlauf und die Prognose der Patienten zu beinflussen, so Frau Al-Ali.

 
jg

Quelle: ASH 2014
 
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