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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. Dezember 2014

ASH 2014: JAK-Inhibitor bessert Symptome bei Polycythaemia vera

Der JAK1/2-Inhibitor Ruxolitinib (Jakavi®) ist nicht nur bei der Myelofibrose (für die er bereits seit über zwei Jahren zugelassen ist), sondern auch bei der Polycythaemia vera einer herkömmlichen Therapie überlegen, wie die bereits beim ASCO-Kongress im Sommer vorgestellten ersten Ergebnisse der RESPONSE-Studie zeigen. Mittlerweile ist Ruxolitinib in den USA für Patienten mit Polyzythaemie zugelassen, die auf Hydroxyharnstoff nicht ausreichend ansprechen oder ihn nicht vertragen. Bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco wurden weitere Auswertungen von RESPONSE präsentiert, die eine deutliche Besserung von Symptomatik und Lebensqualität belegen.

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Primärer Endpunkt der RESPONSE-Studie, in der die Patienten randomisiert entweder Ruxolitinib (zweimal 10 mg/d) oder die beste sonst verfügbare Therapie erhalten hatten, war eine Kombination aus der Kontrolle des Hämatokrit und einer Reduktion des Milzvolumens um mindestens 35%, berichtete Ruben Mesa, Scottsdale. Diesen Endpunkt hatten 21% der Patienten in der Verum-, aber nur 1% in der Kontrollgruppe erreicht (Odds Ratio 28,64; p < 0,0001). Eine vergrößerte Milz, die 28% der Patienten zu Beginn aufgewiesen hatten, war mit deutlich stärkeren Symptomen wie abdominellem Unwohlsein, frühem Sättigungsgefühl, Fatigue, Inaktivität, Juckreiz und Gewichtsverlust verbunden. Bei Patienten, die vorher Hydroxyurea erhalten hatten, war eine Splenomegalie häufiger und die Symptome stärker ausgeprägt, ebenso bei aktuell erforderlicher Phlebotomie.

Die Behandlung mit Ruxolitinib verbesserte Symptome und Lebensqualität, gemessen mit dem EORTC QLQ-C30-Fragebogen, deutlich und anhaltend in sämtlichen Domänen, während sie unter der Kontrollbehandlung bestenfalls gleichblieben, in vielen Fällen aber sich verschlechterten. Dieser Unterschied hielt über mindestens 32 Wochen an. Im Fragebogen "Global Impression of Change" gaben zwei Drittel aller Patienten unter Ruxilitinib an, ihre Symptomatik habe sich stark oder sehr stark verbessert, während dies nur 13,5% aller Patienten im Kontrollarm fanden.

Ruxolitinib, so Mesa, stellt eine wichtige Verbesserung in der Behandlung dieser Patienten dar, deren Zustand sich mit herkömmlichen Therapien nicht ausreichend verbessern lässt.


jg
 

Quelle: ASH 2014
 
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