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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Dezember 2014

ASH 2014: EURO-SKI: Hohe Rate an therapiefreien Remissionen nach Absetzen von TKI bei CML

Die Einführung von Tyrosinkinaseinhibitoren hat die Prognose der chronischen myeloischen Leukämie dramatisch verbessert. Derzeit wird in mehreren kontrollierten Studien untersucht, unter welchen Bedingungen man die Therapie absetzen kann, ohne eine tiefe molekulare Remission wieder zu verlieren. Erste Interims-Ergebnisse der EURO-SKI-Studie (Stop TKI) des European LeukemiaNet zeigen, dass das offenbar bei mehr als der Hälfte der Patienten funktioniert, die lange genug in einer MR4 waren.

In der französischen Phase-II-Studie STIM (STop IMatinib) waren rund 40% der Patienten nach Absetzen von Imatinib therapiefrei geblieben. In EURO-SKI, die diese Ergebnisse bestätigen sollte, wurden CML-Patienten aufgenommen, die mindestens drei Jahre lang einen TKI erhalten hatten und mindestens ein Jahr lang eine MR4 gehabt hatten (d.h. BCR-ABL-Werte von <0,01% nach dem Internationalen Standard). In einer Interimsanalyse der ersten 200 Patienten zeigte sich, so Francois Mahon, Bordeaux, dass sechs Monate nach dem Absetzen der TKI-Therapie noch 123 von ihnen, also 61,5% rezidivfrei, also weiterhin mindestens in einer MR4 waren. Das Erreichen dieses Ziels war umso wahrscheinlicher, je länger die Patienten vor dem Absetzen in tiefer molekularer Remission gewesen waren, aber es hing nicht von der Tiefe der Remission ab (MR4, MR4,5 oder MR5).

Das Absetzen war sicher, aber ein Teil der Patienten zeigte nach dem Absetzen, was in einer schwedischen Studie vor kurzem als ein "TKI-Absetz-Syndrom" bezeichnet worden war, nämlich transiente Muskel-Knochen-Schmerzen. Die meisten Patienten hatten ihre MR4 unter Imatinib erreicht; unter Berücksichtigung der Kosten dafür in Europa, so Mahon, errechnete sich eine Ersparnis durch das Absetzen im Rahmen der Studie von rund sieben Millionen Euro.
jg

Quelle: ASH 2014
 
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