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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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14. Dezember 2014

ASH 2014: CAR-T-Zellen bei "austherapierten" Non-Hodgkin-Lymphomen wirksam

T-Lymphozyten mit einem chimären Antigenrezeptor (CAR-T-Zellen) sind ein vielversprechendes Mittel der Tumortherapie: Mit gentechnischen Methoden erhalten autologe T-Zellen des Patienten einen rekombinanten Rezeptor gegen das CD19-Antigen, das sich auf Zellen von B-Zell-Lymphomen findet. Der Rezeptor wird außerdem mit intrazellulären Effektormolekülen gekoppelt, die die T-Zellen aggressiv gegen erkannte Tumorzellen vorgehen lässt. Bei rezidivierter oder refraktärer chronischer oder akuter lymphatischer Leukämie ist der prinzipielle Wirknachweis für diese als CTL019 bezeichneten Zellen bereits erbracht; zur Wirksamkeit bei Non-Hodgkin-Lymphomen wurden beim ASH-Kongress in San Francisco erste Daten aus einer Phase-II-Studie gezeigt.

Bisher, so Jakub Svoboda, Philadelphia, wurden 26 Patienten (18 mit diffus-großzelligem (DLBCL), acht mit follikulärem Lymphom (FL)) eingeschlossen, die sich in einem schlechten Zustand mit sehr limitierter Prognose befanden. Von 16 auswertbaren Patienten hatten mindestens drei Monate nach Behandlung mit den CTL019-Zellen zehn angesprochen (63%), davon acht mit einer kompletten und zwei mit einer partiellen Remission (jeweils zu gleichen Teilen DLBCL und FL). Es gab keine behandlungsbedingten Todesfälle, die bemerkenswerteste Toxizität war ein Zytokin-Release-Syndrom, das in der Regel vom Grad 2 war und meist innerhalb der ersten Woche der Behandlung auftrat.

Die ersten vorläufigen Ergebnisse einer noch laufenden Phase-II-Studie bedeuten den "Proof-of-principle", so Svoboda, dass auch bei stark vorbehandelten Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen (median vier Vortherapien) eine Behandlung mit CAR-T-Zellen möglich ist und zu bemerkenswertem Ansprechen führen kann.


jg

Quelle: ASH 2014
 
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