Mittwoch, 23. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
19. Dezember 2013

ASH 2013: Eisenchelation - Eisenkonzentration in Herz und Leber nimmt über zwei Jahre ab

Eine Siderose des Herzmuskels ist bei effektiver Eisenchelations-Therapie reversibel, aber der Prozess ist langsam und bisher in vergleichenden Studien mit Eisenchelatoren nicht länger als über ein Jahr untersucht worden. In einer Verlängerung der CORDELIA-Studie zeigt sich nun, dass der Prozess auch im zweiten Jahr unvermindert weitergeht.

Anzeige:
 
 

In der CORDELIA-Studie hat sich der orale Chelator Deferasirox bei der Entfernung des kardialen Eisens über ein Jahr als mindestens so wirksam erwiesen wie die subkutan gegebene Substanz Deferoxamin; eine numerische Überlegenheit von Deferasirox war nur knapp nicht signifikant ausgefallen (p = 0,057). In einer Verlängerung der Studie behandelten Dudley Pennell, London, und Kollegen die Patienten über ein weiteres Jahr und bestimmten kardiale und Leber-Eisenkonzentrationen.

Die 197 eingeschlossenen Patienten hatten zu Beginn im kardiovaskulären Kernspintomogramm T2*-Zeiten zwischen 6 und 20 ms aufgewiesen, die linksventrikuläre Auswurffraktion lag bei mindestens 56% und die Leber-Eisenkonzentration, bestimmt mit dem R2-MRT, bei mindestens 3 mg/Eisen pro Gramm Trockengewicht. 160 der Patienten hatten ein Jahr der Studientherapie vollendet, in der Deferasirox-Gruppe waren schließlich 74, in der Deferoxamin-Gruppe nur 29 Patienten über das gesamte zweite Jahr dabeigeblieben. Insgesamt war 99% bzw. 98% der geplanten Dosis gegeben worden.

Nach 24 Monaten hatte sich unter Deferasirox die kardiale T2*-Zeit auf 15,9 ms, unter Deferoxamin auf 14,2 ms verlängert, eine mittlere Zunahme um 38% bzw. 33% über die zwei Jahre. Schätzungen zeigten, dass die kardiale Eisenkonzentration in beiden Gruppen abgenommen hatte, während die Auswurffraktion stabil und im normalen Rahmen geblieben war. Auch die Eisenkonzentration in der Leber war in beiden Armen deutlich reduziert. Beide Substanzen waren gut verträglich.

Die Abnahme der kardialen Eisenwerte war im zweiten Jahr ähnlich oder sogar stärker als im ersten, was möglicherweise mit der ausgeprägten Abnahme der Leber-Eisenwerte zusammenhängt, so die Autoren.
 
jg
 

 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017