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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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24. Januar 2013

ASH 2012: Pomalidomid beim therapierefraktären multiplen Myelom wirksam

"Austherapierte" Patienten mit weit fortgeschrittenem multiplem Myelom haben kaum mehr therapeutische Optionen. Die neue immunmodulatorische Substanz Pomalidomid dürfte hier für die Zukunft einen neuen Standard setzen.

Patienten mit multiplem Myelom, die gegen Bortezomib und immunmodulatorische Substanzen (IMiDs) der ersten Generation (Thalidomid, Lenalidomid) refraktär sind oder sie aus anderen Gründen nicht erhalten können, haben eine schlechte Prognose mit einer medianen Überlebenszeit von neun Monaten und bisher keiner Standard-Therapieoption. Bei solchen Patienten wurde in der randomisierten Phase-III-Studie MM-003 das Zweitgenerations-IMiD Pomalidomid in Kombination mit niedrig dosiertem Dexamethason im Verhältnis 2:1 gegen eine Monotherapie mit hoch dosiertem Dexamethason untersucht.

Die 455 randomisierten Patienten hatten vorher bereits median fünf andere Therapien erhalten. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 18 Wochen, so Meletios Dimopoulos, Athen, betrug die mediane progressionsfreie Überlebenszeit für die mit der Kombination behandelten Patienten 15,7 Wochen, für diejenigen im Kontrollarm 8,0 Wochen (Hazard Ratio 0,45; p < 0,001). Selbst beim Gesamtüberleben war in dieser Interimsanalyse bereits ein signifikanter Unterschied zu sehen: In der Verumgruppe war die mediane Überlebensdauer noch nicht erreicht, in der Kontrollgruppe lag sie bei 34 Wochen (HR 0,53; p < 0,001). Dieser Vorteil ist umso bemerkenswerter, als die Analyse 45 Patienten des Kontrollarms einschließt, die nach einer Progression unter hoch dosiertem Dexamethason in eine andere Studie gewechselt waren, in der sie ebenfalls Pomalidomid erhielten. Die wichtigste Grad-3/4-Nebenwirkung, die unter Pomalidomid häufiger auftrat, war eine Neutropenie (42% vs. 15%).
Auf Basis dieser Daten, so Dimopoulos, dürfte die Pomalidomid-Dexamethason-Kombination rasch zum neuen Standard bei solchen stark vorbehandelten Myelom-Patienten ohne wesentliche andere Therapieoptionen werden.

 
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