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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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18. Dezember 2012

ASH 2012: Phase-II-Daten bestätigen gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Lenalidomid bei Patienten mit vorbehandeltem Mantelzell-Lymphom

Eine Monotherapie mit Lenalidomid (Revlimid®) ist bei Patienten, die bereits wegen eines Mantelzell-Lymphoms (MCL) behandelt wurden, wirksam und gut verträglich. Das bestätigen neue Studienergebnisse der EMERGE-Studie (1), die auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Hematology (ASH) in Atlanta vorgestellt wurden. Der Wirkstoff, der in Europa bislang in Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit multiplem Myelom (MM) zugelassen ist, befindet sich für die Behandlung des MCL derzeit noch in der klinischen Prüfung.

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Bei EMERGE handelt es sich um eine multizentrische, einarmige, offene Phase-II-Studie, in der die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Lenalidomid bei 134 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Mantelzell-Lymphom untersucht wurden. Die Studienteilnehmer waren im Mittel 67 Jahre alt, hatten median bereits vier Vorbehandlungsregime erhalten, z. B. mit Rituximab, Cyclophosphamid und Anthrazyklinen (oder Mitoxanthron), und waren auf Bortezomib refraktär oder innerhalb von zwölf Monaten rezidiviert. 93% von ihnen wiesen ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium (III oder IV) auf. Im Studienverlauf erhielten die Teilnehmer eine Lenalidomid-Monotherapie mit jeweils 25 mg/Tag an den Tagen 1-21 eines 28-Tage-Zyklus. Diese Behandlung wurde bis zum Krankheitsprogress bzw. zu einer inakzeptablen Toxizität fortgesetzt. Die primären Endpunkte der Studie waren Gesamtansprechrate und Dauer des Ansprechens.

Das Gesamtansprechen auf Lenalidomid in dieser stark vorbehandelten Patientengruppe betrug 28%. Darunter waren 8% komplette Remissionen (16% nach Beurteilung der Studienärzte). Die Ansprechdauer betrug 16,6 Monate, wobei die Patienten im Mittel bereits nach 2,2 Monaten auf die Behandlung angesprochen hatten. Das mediane progressionsfreie Überleben lag bei 4,0 Monaten, das Gesamtüberleben bei 19,0 Monaten. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse vom Schweregrad 3 oder 4 waren hämatologischer Natur: Neutropenie (43%), Thrombozytopenie (27%) und Anämie (11%).

Aufgrund dieser positiven Daten zeigt die EMERGE-Studie nach Ansicht der Autoren, dass Lenalidomid auch bei intensiv vorbehandelten Patienten mit Mantelzell-Lymphom schnell und dauerhaft wirksam ist und sogar zu kompletten Remissionen führen kann. „Diese Studiendaten sind sehr vielversprechend und unterstreichen das große Potenzial von Lenalidomid in diesem neuen Indikationsgebiet“, so Prof. Dr. med. Simone Böhrer, Medizinische Direktorin der Celgene GmbH in München. „Dies könnte in Zukunft eine weitere Behandlungsmöglichkeit für Menschen mit Mantelzell-Lymphom eröffnen und damit für eine Patientengruppe mit schlechter Prognose, für die bislang nur wenige Therapieoptionen verfügbar sind.“

Literaturhinweis:
(1) Goy A. et al. ASH Annual Meeting 2012, Atlanta; Abstract 905

Quelle: Celgene
 
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