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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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23. Januar 2015

ASCO GI 2015: Patienten mit gutem Vitamin-D-Status vor Beginn der Erstlinientherapie des mCRC leben länger

Prospektive epidemiologische Daten weisen darauf hin, dass hohe Spiegel von 25-Hydroxy-Vitamin D (25(OH)D) - der Vorstufe von biologisch aktivem Vitamin D im Körper - mit einem besseren Überleben der Patienten mit kolorektalem Karzinom (CRC) verbunden sind. Nach einer Analyse der Phase-III-Studie CALBG/SWOG 80405 (1) leben auch Patienten mit bereits metastasiertem CRC länger, wenn sie vor Therapiebeginn hohe 25(OH)D-Plasmaspiegel aufweisen.

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Nach Berücksichtigung pathologischer und klinischer prognostischer Faktoren hatten Patienten mit 25(OH)D-Spiegeln im obersten Fünftel (median 27,5 ng/ml) ein um 8,1 Monate signifikant längeres medianes Gesamtüberleben als jene im untersten Fünftel (median 8,0 ng/ml; 32,6 vs. 24,5 Monate; HR 0,65; p=0,001). Ein besserer Vitamin-D-Status war ebenfalls verbunden mit einem längeren progressionsfreien Überleben (median 12,2 vs. 10,1 Monate; HR 0,79; p=0,01). Die Ergebnisse unterschieden sich nicht in den untersuchten Subgruppen und waren z.B. unabhängig vom Chemotherapie-Backbone und davon, ob die Patienten eine adjuvante Therapie erhalten hatten oder nicht.

In die Phase-III-CALGB/SWOG 80405-Studie wurden 2.334 Patienten randomisiert und mit Chemotherapie + Bevacizumab, Cetuximab oder beidem behandelt. Die 25(OH)D-Plasmaspiegel vor Therapiebeginn waren von 1.043 Patienten verfügbar. Bei diesen zuvor unbehandelten Patienten mit mCRC wurde prospektiv die Assoziation zwischen dem Plasma 25(OH)D-Spiegel und dem Gesamtüberleben untersucht. Der 25(OH)D-Plasmaspiegel wurde mittels Radioimmunoassay bestimmt, und die Ernährung und der Lebensstil mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt.

Vitamin D hemmt Zellproliferation und Angiogenese, induziert Zelldifferenzierung und Apoptose und hat anti-inflammatorische Effekte. Der Vitamin-D-Rezeptor und die 1-alpha-Hydroxylase werden auf kolorektalen Zellen exprimiert und die anti-proliferativen Effekte von Vitamin D sind am größten in Zelllinien mit hohem Anteil an Vitamin D-Rezeptoren. Aus prospektiven Beobachtungsstudien ist bekannt, dass Menschen mit höheren 25(OH)D-Spiegeln im Blut ein geringeres CRC-Risiko aufweisen und CRC-Patienten aller Stadien mit höheren 25(OH)D-Spiegeln länger leben.

Patienten mit metastasiertem CRC haben häufig einen Vitamin-D-Mangel. Der mediane Plasma 25(OH)D-Spiegel bei den 1.043 Patienten aus der CALGB-Studie betrug 17,2 ng/ml (2,2-72,7 ng/ml). Weniger als 20,0 ng/ml gilt als Vitamin D-Mangel, erklärte Dr. Kimmie Ng, die die Ergebnisse präsentierte. In randomisierten Studien soll jetzt der Effekt einer Vitamin D-Supplementation bei Patienten mit kolorektalem Karzinom untersucht werden.

as

Literaturhinweis:
(1) Ng K, Vernook AP et al.
Vitamin D status and survival of metastatic colorectal cancer patients: Results from CALGB/SWOG 80405 (Alliance).
Gastrointestinal Cancers Symposium 2015, abstract 507
http://meetinglibrary.asco.org/content/139861-158

Quelle: ASCO GI 2015
 
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