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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. Juli 2015

ASCO 2015: Eribulin zeigt hohe Aktivität in der Erst- und Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms

Der Microtubulin-Inhibitor Eribulin ist hoch aktiv in der Erstlinientherapie des metastasierten Urothelkarzinoms und bei vortherapierten Patienten. David I Quinn präsentierte Phase-II-Daten einer Studie des California Cancer Consortiums von 150 Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom, in der eine Ansprechrate von 34,7%, ein PFS von 4,1 Monaten und ein Gesamtüberleben von 9,5 Monaten erzielt werden konnte. Die Nebenwirkungen waren tolerabel. Eribulin konnte in der vollen Dosis auch bei Patienten mit milder und moderat eingeschränkter Nierenfunktion gegeben werden.

In der von Quinn vorgestellten Phase-II-Studie gab es 3 Kohorten: Patienten, die Eribulin als Erstlinientherapie erhielten (n=52) oder als Zweitlinientherapie und entweder Tubulin-Inhibitor-naiv waren (n=53) oder mit einem Tubulin-Inhibitor-vorbehandelt (n=45). Die Ansprechrate auf Eribulin betrug 34,7% im Gesamtkollektiv,  7,3% der Patienten hatten eine Komplettremission (CR), 27,3% eine partielle Remission (PR) und bei 36,7% stabilisierte sich die Erkrankung im Median für 12 Wochen. 23,5% waren progredient.

Die mediane Zeit bis zum Erreichen der Komplettremission lag bei 7,1 Monaten (1,3-9,6 Monate). Die Patienten erreichten eine PR im Median nach 2,8 Monaten. Das mediane PFS lag bei 4,1 Monaten und das mediane Überleben bei 9,5 Monaten. PFS und OS waren numerisch besser bei Patienten, die in der Erstlinie behandelt wurden und bei denen, die Tubulin-Inhibitor-naiv waren. Der Unterschied war aber nicht signifikant (PFS: 4,2 vs. 4,1 vs. 3,9 Monate; p=0,40. OS: 11,3 vs. 9,7 vs. 8,4 Monate; p=0,2). Die Ansprechrate war in der Kohorte, die Eribulin als Erstlinientherapie erhielt, mit 46,2% am höchsten, sie lag bei 30,1% bei den Tubulin-Inhibitor-Naiven und bei 26,7% bei den Tubulin-Inhibitor-Vorbehandelten.

Anämie war eine häufige Nebenwirkung (Grad 1: 38%, Grad 2: 29%, Grad 3: 13%), ebenso Neutropenie (Grad 3: 21%, Grad 4: 35%), jedoch war die Rate an febriler Neutropenie niedrig (4%). Es bestand kein signifikanter Unterschied in der Neuropathierate oder den hämatologischen Toxizitäten bei den mit Platin vorbehandelten Patienten. Auch war kein signifikanter Unterschied in der Toxizität zwischen Tubulin-Inhibitor-naiven und mit Tubulin-Inhibitor vorbehandelten Patienten festzustellen. Geplant ist jetzt eine Phase-III-Studie.

as
Literatur:

Quinn et al.  Eribulin in advanced urothelial cancer (AUC) patients (pts): A California Cancer Consortium trial-NCI/CTEP 7435. J Clin Oncol 33, 2015 (suppl; abstr 4504). http://meetinglibrary.asco.org/content/146988-156

 
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