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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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16. Mai 2014

ASCO 2014: Afatinib zeigt signifikanten Überlebensvorteil bei bestimmten Lungenkrebs-Patienten

Boehringer Ingelheim gibt neue Ergebnisse zu drei Phase-III-Studien zu Afatinib* bekannt, die erstmalig im Rahmen der 50. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präsentiert werden. Die kombinierte post-hoc-Analyse der beiden Phase-III-Studien LUX-Lung 3 und LUX-Lung 6 zeigte, dass NSCLC-Patienten der Subgruppe mit häufigen EGFR-Mutationen (del 19/L858R; 89% der Gesamtpopulation) unter einer Erstlinientherapie mit Afatinib signifikant länger lebten und ein um 19% vermindertes Mortalitätsrisiko hatten als bei Chemotherapie-Behandlung (1). Beide Studien untersuchten die Zeit des Gesamtüberlebens unter Afatinib gegenüber der jeweiligen Vergleichstherapie im sekundären Studienendpunkt. Primärer Endpunkt war die Zeit bis zum Fortschreiten des Tumorwachstums.

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Die Ergebnisse der weiteren Phase-III-Studie mit Lungenkrebs-Patienten (LUX-Lung 5) zeigten den Vorteil einer weiterführenden Behandlung mit Afatinib in Kombination mit Chemotherapie (Paclitaxel) nach Auftreten eines Tumorprogresses unter einer vorausgegangenen Afatinib-Monotherapie ("treatment beyond progression") im Vergleich zu einer Behandlung mit Chemotherapie alleine (nach Wahl des behandelnden Arztes) (2).
 
In einem wissenschaftlichen Vortrag am 2. Juni 2014 (15:00 - 18:00 Uhr, E Hall D2, Abstract #8004 Präsentation von 16:00 - 16:12 Uhr) im Rahmen der 50. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) werden die aktuellen Ergebnisse im Detail und die Bedeutung für die klinische Praxis und die Patientenversorgung diskutiert.
 
Kombinierte post-hoc-Analyse zum Gesamtüberleben

Afatinib verlängerte das Gesamtüberleben von Patienten mit NSCLC und häufigen EGFR-Mutationen im Median um 3 Monate (27,3 vs. 24,3 Monate) im Vergleich mit Chemotherapie in einer kombinierten Auswertung der zwei bisher größten klinischen Studien in dieser Patientenpopulation (LUX-Lung 3 und LUX-Lung 6) (1). Das Mortalitätsrisiko wurde durch Afatinib* signifikant um 19% reduziert. Bei Patienten, bei denen die häufigste EGFR-MutationA (Deletion im Exon 19) nachgewiesen wurde, konnte das Mortalitätsrisiko um 41% gesenkt werden (1).
 
Die neuen Daten zeigen weitere Vorteile einer Afatinib-Therapie. In früheren Auswertungen konnte gezeigt werden, dass Afatinib* das Tumorwachstum verzögern kann. Zudem zeigte die Erhebung mittels standardisierter Fragebögen in beiden Studien eine Verbesserung der Lebensqualität. Dies war verbunden mit einer verbesserten Symptomkontrolle bei handhabbaren Nebenwirkungen im Vergleich zur  Chemotherapie.
 
LUX-Lung 5: Behandlung über die Krankheitsprogression hinaus

Die Ergebnisse der Phase-III-Studie LUX-Lung 5 zeigten den Vorteil einer weiterführenden Behandlung mit Afatinib in Kombination mit Chemotherapie nach Auftreten eines Tumorprogresses unter einer Afatinib-Monotherapie ("treatment beyond progression").
 
Die Studie verglich Afatinib* mit Chemotherapie (Paclitaxel) versus Chemotherapie (nach Wahl des behandelnden Arztes) allein bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs, nachdem verschiedene Behandlungen, u.a. Chemotherapie, Erlotinib oder Gefitinib und Afatinib allein, fehlgeschlagen waren (2).
 
Die häufigsten Nebenwirkungen bei Patienten, die mit Afatinib* und Chemotherapie behandelt wurden, waren Diarrhoe, Haarausfall (Alopezie) und Schwäche (Asthenie) (2).
 
*Afatinib ist in Deutschland zugelassen für die Behandlung von EGFR-TKI-naiven erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit aktivierenden EGFR-Mutationen.
 
Literaturhinweis:
(1) Yang JC et al. Abstract and presentation #8004 ASCO, Chicago, June 2, 2014
(2) Schuler MH et al. Abstract and poster #8019 ASCO, Chicago, June 3, 2014

Quelle: Boehringer Ingelheim
 
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