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28. Februar 2014

AIO-Empfehlung: "Anti-EGFR-ANtikörper: Mittel der Wahl bei mCRC-Patienten mit RAS-Wildtyp"

Die Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. - KoloRektalKarzinom (AIO-KRK) hat aktuell eine Neubewertung der Antikörpertherapie in Kombination mit einer Chemotherapie bei metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) vorgenommen (1):  Danach wird erstens die primäre Bestimmung des RAS-Mutationsstatus bei mCRC-Patienten empfohlen und zweitens bei Vorliegen eines RAS-Wildtyps der primäre Einsatz eines Anti-EGFRAntikörpers (wie z. B. Panitumumab) als Therapiekonzept der Wahl vorgeschlagen. Für ihre Empfehlung berücksichtigte die AIO-KRK die Ergebnisse der PEAK- sowie der FIRE-3-Studie (2,3).

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In beiden Studien konnte gezeigt werden, dass Anti-EGFR-Antikörper zu einem höheren medianen Gesamtüberleben bei Patienten mit RAS-Wildtyp führen als dies mit dem Anti-VEGF-Antikörper der Fall ist. Bei Mutationen in den RASGenen dagegen führte die Behandlung mit Anti-EGFR-Antikörpern nicht zu einem Überlebensvorteil. Aufgrund dieser Daten kommt die AIO-KRK-Leitgruppe zu ihrer Empfehlung, die primäre Bestimmung des RAS-Mutationsstatus bei mCRC-Patienten der Therapieentscheidung voranzustellen. Bei Patienten mit RAS-Wildtyp sollte weiterhin der primäre Einsatz eines Anti-EGFR-Antikörpers (z. B. Panitumumab) und dessen klinisch relevanter Überlebensvorteil bei Entwicklung des Therapiekonzepts berücksichtigt werden. Da Patienten mit RASMutation keinen Überlebensvorteil von dieser Behandlung haben, sollte hier auf eine Anti-EGFR-Therapie verzichtet werden.

Längstes Gesamtüberleben mit Panitumumab

In der PEAK-Studie zeigte sich, dass mCRC-Patienten mit RAS-Wildtyp, die mit Panitumumab + FOLFOX behandelt wurden, im Vergleich zu Bevacizumab + FOLFOX ein verlängertes progressionsfreies Überleben (PFS) von 10,1 auf 13 Monate und ein von 28,9 auf 41,3 Monate im Trend verlängertes Gesamtüberleben (OS) erreichen können. Diese 41,3 Monate stellen gleichzeitig das bisher längste in einer Studie beobachtete mediane OS in der Erstlinientherapie bei Patienten mit RAS-Wildtyp dar (2). Der hohe therapeutische Nutzen zeigte sich auch anhand einer aktuellen Subgruppenanalyse der PRIME-Studie, in der der Behandlungserfolg von Panitumumab + FOLFOX gefolgt von einer Bevacizumab- basierten Therapie untersucht wurde: Bei Patienten, die in dieser Therapiesequenz behandelt wurden, konnte ein medianes OS von 40 Monaten erreicht werden, gegenüber 36,2 Monaten bei einer Therapie mit FOLFOX allein gefolgt von Bevacizumab (4). Bei etwa 50% der mCRC-Patienten liegt ein RAS-Wildtyp vor, so dass die Hälfte der Patienten nach einer Überprüfung des RAS-Mutationsstatus von einer Panitumumab-Therapie profitieren kann.

Literaturhinweise:
(1) http://www.aio-portal.de/tl_files/aio/Arbeitsgruppen/Kolon-Rektum/statement_der_krk_
leitgrupep_11-2013.pdf; abgerufen am 5.2.2014
(2) Karthaus M et al., EJC 2013; 49 (suppl 3): abtract 2262 + Poster
(3) Stintzing S et al., EJC 2013; abstract LBA 19
(4) Peeters M et al., Markers in Cancer - A joint meeting by ASCO, EORTC and NCI; Brussels, Belgium; 7-9 November 2013; Poster MC13-0024

Quelle: Amgen
 
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