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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. März 2008

AGO erneuert Empfehlung für Capecitabin beim metastasierten Brustkrebs

In ihren aktuellen Empfehlungen erneuert die Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) Organkommission «Mamma» ihre höchste Empfehlung für die Capecitabin-Monotherapie (1) beim metastasierten Mammakarzinom. Die AGO empfiehlt aufgrund der Wirksamkeit in ihren gegenwärtigen Leitlinien die Capecitabin-Monotherapie nach Anthrazyklin-Vorbehandlung bei metastasiertem Brustkrebs. Keine andere Substanz hat bei mit Anthrazyklinen vorbehandelten Patientinnen konsistent eine so hohe Wirksamkeit gezeigt (2).

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Daher vergibt die AGO auch den höchsten Empfehlungsgrad (++). Dieser klinische Empfehlungsgrad der AGO besagt konkret, dass die empfohlene Therapie für die Patientinnen von großem Vorteil ist, uneingeschränkt empfohlen wird und durchgeführt werden sollte.

Diese höchste Empfehlung gibt die AGO ebenfalls der Therapie mit Capecitabin (Xeloda®) nach Taxan- und Anthrazyklin- Vorbehandlung bei fortgeschrittenem Brustkrebs. Damit bleibt Capecitabin das einzige zugelassene Produkt nach Anthrazyklin- und Taxan-Vorbehandlung, für das diese hohe Empfehlung abgegeben wurde. Durch die guten Ergebnisse gilt die Capecitabin-Gabe hier als Referenztherapie: Bei guter Verträglichkeit verlängert es die mediane Überlebenszeit auf über 15 Monate (3).

Das orale Fluoropyrimidin Capecitabin zeichnet sich durch einen tumorspezifischen Wirkmechanismus aus: Erst in den Zellen wird es durch das Enzym Thymidinphosphorylase in aktives 5-Fluorouracil (5-FU) umgewandelt. Gesunde Zellen werden dadurch geschont und die Therapie ist deshalb besonders gut verträglich: Haarausfall, worunter die Patientinnen üblicher Weise am meisten leiden, ist nicht zu beobachten. Andere Nebenwirkungen einer Chemotherapie wie Übelkeit treten zudem deutlich seltener auf. Häufig tritt ein Hand-Fuß-Syndrom auf, das sich durch Dosisanpassungen jedoch gut beherrschen lässt.

Quellen:
(1) www.ago-online.org
(2) Miles D. et al. Clinical Breast Cancer Vol. 5, 4: 273-278 (2004)
(3) Fumoleau et al. European Journal of Cancer 40 (2004) 536-542

 
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