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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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23. November 2017

Molekulares Tumorprofiling als Grundlage für eine zielgerichtete Therapie beim CUP-Syndrom

Molekulare Informationen gewinnen in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary), bei dem die Lokalisation des Primärtumors unbekannt ist. In einer geplanten Studie wird deshalb umfassendes Tumorprofiling durch FoundationOne® als Basis für eine zielgerichtete Therapiewahl untersucht. Details hierzu wurden im Symposium „Perspektiven in der Onkologie“ der Roche Pharma AG auf dem 14. AIO-Herbstkongress in Berlin vorgestellt.
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Rund 3% bis 5% aller Krebserkrankungen werden als Krebs mit unbekanntem Primärtumor, dem CUP-Syndrom, klassifiziert (1,2). Ärzte stellen die Diagnose im fortgeschrittenen Stadium aufgrund einer frühen und häufig recht aggressiv verlaufenden Metastasierung (2). Sie entdecken Metastasen im Körper, während der Primärtumor trotz umfassender Diagnostik nicht lokalisiert werden kann. Symptome und Krankheitsverlauf können sich dabei von Patient zu Patient stark unterscheiden. Während sich die Therapie für andere Tumorerkrankungen in den letzten Jahren deutlich weiter entwickelt hat, blieben bahnbrechende Erfolge auf dem Gebiet des CUP-Syndroms aus, sodass die Prognose in der Mehrzahl der Fälle ungünstig bleibt. Vor dem Hintergrund der meist disseminierten Erkrankung bleibt in der Vielzahl der Fälle nur eine palliative Systemtherapie als therapeutische Option.

Molekulare Informationen – großes Potenzial beim CUP-Syndrom

Aufgrund des ausgesprochen heterogenen Patientenkollektivs war es bisher schwierig Patienten mit CUP-Syndrom zielgerichtet zu behandeln. Studien haben gezeigt, dass bei circa 85% der Fälle eine klinisch relevante genetische Veränderung vorliegen kann (3). Hieraus ergeben sich möglicherweise neue zielgerichtete Therapieansätze. Die genetischen Veränderungen im Tumorgewebe können sich dabei stark unterscheiden, weshalb eine umfassende Testung auf molekulare Veränderungen in der Tumor-DNA gerade beim CUP-Syndrom großes Potenzial aufweist (4,5).

Studie evaluiert den klinischen Nutzen einer molekularen Diagnostik mittels FoundationOne® und konsekutiver zielgerichteter Therapie

In der Studie wird untersucht werden, inwieweit die Erstellung eines umfassenden Tumorprofils und einer daraus abgeleiteten zielgerichteten Behandlung, ein verbessertes klinisches Ansprechen beim CUP-Syndrom ermöglicht. Das Tumorprofil wird mit Hilfe des von Roche angebotenen Service FoundationOne® erstellt, bei dem 315 krebsrelevante Gene – inklusive Tumormutationslast – analysiert werden. In die Studie sollen weltweit 790 Patienten eingeschlossen werden. Nach 3 Zyklen Chemotherapie werden die Patienten mit klinischem Ansprechen jeweils in den Standard- oder experimentellen Arm randomisiert, wobei der Standardarm die Fortführung der zytostatischen Systemtherapie beinhaltet und im experimentellen Arm eine auf dem molekularen Profil basierende und dementsprechende zielgerichtete Therapie verabreicht wird.
Roche
Literatur:
(1) Pavlidis N et al. The Lancet 2012; 379 (9824): 1428-35
(2) Massard C et al. Nat Rev Clin Oncol 2011; 8: 701-10
(3) Ross JF al. JAMA Oncol 2015; 1: 40-9
(4) Clynick B et al. ESMO 2017; Abstract 1705PD
(5) Gatalica Z et al. Oncotarget 2014; 5: 12440-7
 
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