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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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16. Oktober 2017 Seite 1/2

Immunthrombozytopenie: Gestiegene Relevanz des TPO-RA Eltrombopag

Die Diagnose und Therapie der Immunthrombozytopenie (ITP) ist im Wandel. So haben sich insbesondere mit der Einführung von Thrombopoetinrezeptor-Agonisten (TPO-RA) wie Eltrombopag (Revolade®) wichtige neue Behandlungsperspektiven ergeben (1). Einen Überblick zur gegenwärtigen Versorgungssituation von ITP-Patienten in Deutschland bietet eine aktuelle Studie (2), die Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Professor für Translationale Hämatologie und Bereichsleiter der Hämatologie am Carl Gustav Carus Uniklinikum Dresden, im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Stuttgart vorstellte.
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Kennzeichnend für die ITP ist der Antikörper-vermittelte Abbau von Thrombozyten, begleitet von einer Hemmung der Thrombozytopoese im Knochenmark (3). Der daraus resultierende Thrombozyten-Mangel führt zu einem erhöhten Risiko für Blutungen, die im Falle einer ZNS-Beteiligung mitunter lebensbedrohlich ausfallen können (3). Die Gefahr tödlicher Blutungen steigt insbesondere nach dem 60. Lebensjahr an (3).

Die ITP kann in drei Stadien eingeteilt werden: Von einer neu diagnostizierten ITP spricht man, wenn die Krankheit bis zu 3 Monate nach Diagnosestellung fortbesteht, persistierende Verlaufsformen umfassen eine Dauer von 3 bis 12 Monaten nach Diagnose (3). Bei Zeiträumen von über 12 Monaten handelt es sich um eine chronische ITP (cITP) (3).

Therapie der ITP

Therapieentscheidungen bei ITP orientieren sich in erster Linie am Blutungsrisiko, erst in zweiter Instanz an Thrombozytenkonzentrationen (3). Während bei geringem Risiko meist eine Watch-and-Wait-Strategie verfolgt wird, werden Patienten mit hoher Blutungsneigung in der Erstlinientherapie vorrangig mit Steroiden behandelt (3). Im Falle akuter Blutungen stehen Immunglobuline zur Verfügung (3). In der Zweitlinientherapie stellen seit einigen Jahren TPO-RA wie Eltrombopag eine wichtige Erweiterung des Therapiespektrums dar (1,3). Diese stimulieren die Produktion von Thrombozyten und können so zur Erhöhung der Thrombozytenkonzentrationen beitragen (4). Der Einsatz von TPO-RA in der Zweitlinie ist von zentraler Bedeutung, da Steroide aufgrund ihres Nebenwirkungsprofils maximal über einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten verabreicht werden sollten (3). Damit bietet Eltrombopag eine Therapiealternative für cITP-Patienten, deren Erkrankung unter Steroidgabe persistiert.
 
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