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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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09. Oktober 2017 Seite 1/2

Paradigmenwechsel beim metastasierten Brustkrebs: Praktische Erfahrungen mit Palbociclib

„Seit der Zulassung von Palbociclib vollzieht sich in der Behandlung des HR-positiven/HER2-negativen metastasierten Brustkrebses ein Paradigmenwechsel weg von der endokrinen Monotherapie hin zur Kombinationstherapie“, berichtete PD Dr. Marc Thill, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Agaplesion Markus Krankenhauses in Frankfurt am Main, beim DGHO-Kongress in Stuttgart (1). Dies spiegelt sich auch in nationalen und internationalen Leitlinien wider: So stuft die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) die Kombination mit Palbociclib (Ibrance®)* mit einem Bewertungsgrad ++ unter die bestmöglichen Therapieoptionen beim HR-positiven/HER2-negativen lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs ein (2). Auch in den ABC-Guidelines (ABC = Advanced Breast Cancer) der European Society for Medical Oncology finden sich eindeutige Empfehlungen für die Kombination mit Palbociclib (3). „Unsere praktischen Erfahrungen bestätigen die guten Studienergebnisse der PALOMA-Zulassungsstudien** zum progressionsfreien Überleben (PFS)“, so Thill. Zudem erweist sich das Therapiemanagement in der Praxis als gut handhabbar. „Nebenwirkungen sind in der Regel nur durch Laborwertveränderungen nachweisbar und beeinflussen die Lebensqualität der Patientinnen nicht“, ergänzte Prof. Frederik Marmé, Leiter der Translationalen Gynäkologischen Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg, und ging auch auf die Rolle der Blutbildkontrollen ein. „Falls notwendig, kann die Verträglichkeit mit Dosisreduktionen oder Therapieunterbrechungen ohne Wirksamkeitsverlust verbessert werden. Ein Monitoring über die Blutbildkontrollen hinaus ist für Palbociclib nicht erforderlich.“
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Rund 60% der Patientinnen mit einem metastasierten Mammakarzinom haben einen HR+/HER2- Rezeptorstatus (4). „Für diese Patientengruppe erweist sich die Kombinationstherapie in der klinischen Praxis als äußerst effektiv, und das bei allen Subgruppen und unabhängig von Alter, Art der Metastasen oder Vortherapien“, erläuterte Dr. Thill. Die Zulassungsstudien belegen, dass durch die Kombination von Palbociclib mit Letrozol das progressionsfreie Überleben (PFS) gegenüber der Letrozol-Monotherapie im Median um 10,3 Monate verlängert bzw. bei endokrin vorbehandelten Patientinnen in Kombination mit Fulvestrant mehr als verdoppelt werden konnte (11,2 vs. 4,6 Monate) (5-9). „Durch das deutlich verlängerte PFS können wir auch den Einsatz einer Chemotherapie länger hinausschieben. Dies bedeutet für viele Patientinnen mehr Lebenszeit bei allgemein guter Lebensqualität, weil die Chemotherapie häufig mit deutlich stärkeren Einschränkungen und Nebenwirkungen einhergeht“, so der Experte.

„Die überzeugenden Studiendaten sowie die bisherigen Erfahrungen waren ausschlaggebend für die gute Bewertung der Kombinationstherapie durch die Kommission Mamma in den aktuellen AGO-Leitlinien“, berichtete Gremiumsmitglied Thill.
 
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