Donnerstag, 5. August 2021
10. Juli 2020

HR+/HER2-­ Mammakarzinom: Regression multipler Lebermetastasen unter Therapie mit Abemaciclib* + Fulvestrant

Durch die Zugabe von Abemaciclib zu Fulvestrant bei endokrin-resistenten Patientinnen mit HR+/HER2-negativem Mammakarzinom kann ein nahezu doppelt so langes progressionsfreies Überleben erreicht werden (1), welches sich auch in eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens übertragen kann (2). Auch Patientinnen mit ungünstigen Prognosefaktoren** profitieren von der Kombination aus Abemaciclib und Fulvestrant (2, 3). Wir präsentieren den Fall einer Patientin mit ausgedehnter Lebermetastasierung, bei der es unter der Kombination Abemaciclib + Fulvestrant zu einer Regression der multiplen Lebermetastasen kam.
Burkhard Matthes
Dr. Burkhard Matthes Stellvertretender leitender Arzt, Oberarzt
Interdisziplinäre Onkologie
Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe
Berlin


Mit freundlicher Unterstützung der Lilly Deutschland GmbH
PP-AL-DE-0576
 
*Abemaciclib (Verzenios®) ist zugelassen zur Behandlung von Frauen mit Hormonrezeptor (HR)-positivem, humanem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2 (HER2)-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs in Kombination mit einem Aromatasehemmer oder Fulvestrant als initiale endokrine Therapie oder bei Frauen mit vorangegangener endokriner Therapie. Bei prä- oder perimenopausalen Frauen sollte die endokrine Therapie mit einem LHRH-Agonisten (LHRH=Luteinising Hormone-Releasing Hormone) kombiniert werden (Verzenios®-Fachinformation, www.lilly-pharma.de/de/pdf/fachinformation/fachinformation_verzenios.pdf; aktueller Stand).
** In prospektiven und retrospektiven Subgruppenanalysen zu den Zulassungsstudien MONARCH 2 und 3 wurden folgende Krankheitsmerkmale als prognostisch ungünstige Faktoren identifiziert: Lebermetastasen, Progesteronrezeptor-negativ, hohes Tumorgrading oder kurzes therapiefreies Intervall (TFI < 36 Monate) (3).

 
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