Samstag, 24. August 2019

13. April 2018 Fall aus der Praxis: Adenokarzinom des gastroösophagealen Überganges

Bedingt durch den westlichen Lebensstil – mit den Risikofaktoren Rauchen, Adipositas, und Reflux –kann ein Karzinom im Bereich des Speiseröhre oder des Magens entstehen. Bei 50% der neudiagnostizierten Patienten handelt es sich dabei um Adenokarzinome des gastroösophagealen Überganges (AEG). Die Betroffenen werden immer jünger, sagte Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran, Frankfurt, in einem Symposium anlässlich des Deutschen Krebskongresses in Berlin. In 32-40% der Fälle liegt ein diffuser Typ nach der Lauren-Klassifikation vor. Prof. Dr. Sylvie Lorenzen, München, präsentierte den Fall eines 55-jährigen Mannes, der nach einem Motorradunfall im März 2015 in die Klinik eingeliefert wurde und bei dem als Zufallsdiagnose ein AEG-Tumor diagnostiziert wurde.

Der Mann hatte keine Symptome, also weder Schluckstörungen noch Gewichtsverlust, Reflux oder sonstige Beschwerden, die auf ein AEG hingedeutet hätten, und einen ECOG Performance-Status=0.
Prof. Dr. med. Sylvie Lorenzen
III. Medizinischen Klinik, Abteilung für Hämatologie und Onkologie
des Klinikums rechts der Isar
Ismaninger Str 22
81675 München
Tel.: 089 / 4140-9696

Produktion: Árpád Gridi-Papp
ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren