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KASUISTIKEN
13. April 2018

Fall aus der Praxis: Adenokarzinom des gastroösophagealen Überganges

Bedingt durch den westlichen Lebensstil – mit den Risikofaktoren Rauchen, Adipositas, und Reflux –kann ein Karzinom im Bereich des Speiseröhre oder des Magens entstehen. Bei 50% der neudiagnostizierten Patienten handelt es sich dabei um Adenokarzinome des gastroösophagealen Überganges (AEG). Die Betroffenen werden immer jünger, sagte Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran, Frankfurt, in einem Symposium anlässlich des Deutschen Krebskongresses in Berlin. In 32-40% der Fälle liegt ein diffuser Typ nach der Lauren-Klassifikation vor. Prof. Dr. Sylvie Lorenzen, München, präsentierte den Fall eines 55-jährigen Mannes, der nach einem Motorradunfall im März 2015 in die Klinik eingeliefert wurde und bei dem als Zufallsdiagnose ein AEG-Tumor diagnostiziert wurde.

Der Mann hatte keine Symptome, also weder Schluckstörungen noch Gewichtsverlust, Reflux oder sonstige Beschwerden, die auf ein AEG hingedeutet hätten, und einen ECOG Performance-Status=0.
Prof. Dr. med. Sylvie Lorenzen
III. Medizinischen Klinik, Abteilung für Hämatologie und Onkologie
des Klinikums rechts der Isar
Ismaninger Str 22
81675 München
Tel.: 089 / 4140-9696

Produktion: Árpád Gridi-Papp
 
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