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INFOSERVICE zu nab-Paclitaxel beim Pankreaskarzinom

Basierend auf den Daten der MPACT-Studie (1) wurde nab-Paclitaxel in Kombination mit Gemcitabin 2014 als Erstlinientherapie von Patienten mit metastasierendem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse zugelassen.

(1) Daniel D. Von Hoff et al. N Engl J Med 2013; 369:1691-1703.

nab-Paclitaxel beim Pankreaskarzinom
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03. Mai 2017
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ARTIKEL
14. März 2017
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Pankreaskarzinom: Einblicke und Ausblicke
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15. März 2016
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03:03
Prof. Dr. Thomas Seufferlein, Ulm

Prof. Dr. Thomas Seufferlein, Ulm, spricht im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE zur Erstlinientherapie mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin und komplementären Konzepten für eine Zweitlinientherapie.

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01:43
Prof. Dr. Thomas Seufferlein, Ulm

Patienten mit Pankreaskarzinom haben in der Regel eine sehr ungünstige Prognose. Der Tumor, der in der Regel frühzeitig Mikrometastasen ausbildet, wird meist erst im metastasierten Stadium diagnostiziert (1, 2). Nur eine Minderheit der Patienten überlebt fünf Jahre ab der Erstdiagnose (3). Mit der Kombination nab-Paclitaxel + Gemcitabin steht inzwischen eine wirksame und zugelassene Erstlinientherapie zur Verfügung. Damit hat sich nach Einschätzung von Prof. Dr. Seufferlein die Therapie des metastasierten Pankreaskarzinomens deutlich geändert.

Die neue Therapieoption ermöglicht es, innovative Konzepte umzusetzen, die bisher in dieser Indikation nicht möglich waren. Nab-Paclitaxel ist aufgrund der Datenlage und der vergleichsweise guten Verträglichkeit für ein breites Spektrum von Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom geeignet, sowohl im Hinblick auf den Allgemeinzustand als auch bezüglich des Alters der Patienten.

3:30
PD Dr. Helmut Oettle, Friedrichshafen
01. Juni 2015

Die MPACT-Studie (1,2) hat gezeigt, dass progressionsfreies und Gesamtüberleben bei Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom durch die Kombination nab-Paclitaxel + Gemcitabin gegenüber Gemcitabin allein verlängert wurden und die Toxizität mit der Kombination nicht wesentlich anstieg. Die Kombinationstherapie ist somit bei den meisten Patienten einsetzbar, nab-Paclitaxel + Gemcitabin  gilt als neuer Standard zur Erstlinientherapie beim metastasierten Pankreaskarzinom.

Alle Subgruppen profitieren, sogar Patienten mit schlechtem Karnofsky-Index (70-80%), mehr als drei Metastasen-Orten und einem CA 19-9 Abfall >20%. Zur Anpassung von Behandlungskonzepten in Bezug auf Nebenwirkungen bei Pankreaskarzinom-Patienten hat PD Dr. Oettle zudem ein Therapie-Manual (3) verfasst, das nicht nur auf die Kombination nab-Paclitaxel + Gemcitabin ausgerichtet ist, sondern auch Nebenwirkungsmanagement und Supportivtherapie unter anderen Kombinationen berücksichtigt, um das Betreuungspotenzial der Patienten insgesamt zu verbessern.

06:53
Prof. Margaret A. Tempero, MD, San Francisco
01. Dezember 2014

FOLFIRINOX und nab-Paclitaxel + Gemcitabin sind sehr gute Regime zur Erstlinientherapie des metastasierten Pankreaskarzinoms, die Therapieentscheidung muss für jeden Patienten individuell aufgrund des Nebenwirkungsspektrums, der Präferenz und bestehender Komorbiditäten ausgewählt werden. Die zugelassene Erstlinientherapie mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin soll so lange wie möglich beibehalten werden, bei primärer Refraktarität kann FOLFIRINOX oder 5-FU/ Oxaliplatin zum Einsatz kommen. Auch lokal fortgeschrittene Pankreaskarzinome werden nach NCCN-Guidelines firstline  mit Chemotherapie behandelt, weil diese Regime effektiv sind und eine bessere Krankheitskontrolle ermöglichen. nab-Paclitaxel + Gemcitabin wird in Kombinationen mit anderen Agentien in Studien evaluiert. Die Entwicklung eines Wirkstoffs, der sich als RAS-Target eignet, könnte von großem Benefit sein. Künftige Forschung widmet sich außerdem besonders dem Microenvironment und immune environment.

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