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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
24. Juni 2014

Zuversichtsstudie: Deutsche zuversichtlich wie nie/ Fußball-WM hebt Stimmung

Was die deutsche Wirtschaft betrifft, waren die Deutschen nie optimistischer. Die Zuversicht in die wirtschaftliche Entwicklung stieg im zweiten Quartal 2014 auf den höchsten Wert seit der ersten Zuversichtsstudie im Jahr 2007. Gefragt nach der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands, sind erstmals mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Deutschen zuversichtlich oder sehr zuversichtlich. Im Hinblick auf ihr persönliches Leben - das heißt auf das eigene Zuhause, die Familie, die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes oder auf die individuelle finanzielle Lage - schauen sogar mehr als zwei Drittel der Deutschen optimistisch in die Zukunft. Das zeigt die aktuelle repräsentative Allianz Zuversichtsstudie, ein Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim.

Vor allem das Vertrauen in die Sicherheit der Arbeitsplätze (+ acht Prozentpunkte) und in die Konjunktur (+14 Prozentpunkte) ließen die allgemeine Zuversicht auf einen Höchststand klettern (44 Prozent). "Der positive Blick auf die allgemeine Wirtschaftslage lässt auch die Zuversicht in die Sicherheit der Arbeitsplätze deutlich wachsen. Wirtschaftslage und Arbeitsmarkt – beide verleihen der Zuversicht für Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen deutlichen Schub", kommentiert Dr. Markus Rieß, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland die exzellente Stimmungslage in Deutschland.

Besonders deutlich wird der Zusammenhang zwischen Zuversicht und Konjunktur in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Hier verzeichnet die Zuversicht in die Wirtschaft im Vorjahresvergleich zweistellige Zuwächse auf über 60% in Baden-Württemberg und Hessen (+26 Prozentpunkte und 31 Prozentpunkte) und 56% in Nordrhein-Westfalen (+11 Prozentpunkte). "Die meisten Deutschen blicken erwartungsvoll in die Zukunft. Die Befragten vertrauen darauf, dass der Wirtschaftsaufschwung anhält", sagt Prof. Dr. Frank Brettschneider, Kommunikationswissenschaftler der Universität Hohenheim, der die Zuversichtsstudie wissenschaftlich betreut.

Fußball vereint: junge Frauen und Männer im WM-Fieber

Die aktuelle Erhebung untersucht zusätzlich den Einfluss der Fußballweltmeisterschaft auf die Stimmung in Deutschland. Die Zuversichtsstudie zeigt: Bei gut einem Viertel der Deutschen hebt der Ausblick auf die Fußball-WM die Stimmung. Das sind sogar etwas mehr als vor der Europameisterschaft 2012. Die Fußballbegeisterung ist dabei immer weniger eine Geschlechterfrage: Vor allem junge Frauen bis 29 Jahren (40 Prozent) lassen sich fast gleichermaßen begeistern wie gleichaltrige Männer (43%). Fußballbegeisterung ist eher eine Frage des Alters: Bei den unter 40-Jährigen ist der Anteil der Fußballfans deutlich höher als bei den Älteren. Spitzenreiter ist die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen, hier freuen sich 44 Prozent auf die Weltmeisterschaft in Brasilien. Personen ab 60 Jahre beeindruckt die Weltmeisterschaft dagegen wenig. Lediglich jeder Fünfte gibt an, deswegen guter Laune zu sein.

Quelle: Universität Hohenheim


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