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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
22. März 2017

Hausärzteverband Baden-Württemberg diskutiert Zukunft der hausärztlichen Versorgung

Mit Bahnhöfen, Zugfahrplänen und Trassenführung haben Hausärzte von Berufswegen her eher weniger zu tun. Sie haben dafür ein eigenes Großprojekt: "Hausarzt 21". Auf dem diesjährigen Hausärztetag des Hausärzteverbands Baden-Württemberg am 17. und 18. März diskutierten Vertreter aus Ärzteverbänden und Wissenschaft das Berufsbild der Zukunft. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren sich einig: Junge Mediziner haben heute andere Anforderungen an das Leben und Arbeiten als Allgemeinmediziner, die Politik ist gefragt, die erforderlichen Strukturen mitzugestalten.
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"Die Grundproblematik ist schon lange bekannt: In Deutschland fehlt es an Hausärzten. Der Hausärztemangel kann aber nur wirksam bekämpft werden, wenn Politik und Berufsverbände zusammen arbeiten und die Wünsche und Ziele der zukünftigen Hausärztinnen und Hausärzte kennen. Dazu sollte unser Hausärztetag mit dem Motto "Hausarzt 21" einen Beitrag leisten", erklärt Dr. Frank-Dieter Braun, Zweiter Vorsitzender des Hausärzteverbands Baden-Württemberg.

Der Berufsverband selbst hat in den letzten Jahren schon einiges bewegt: Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) sorgt dafür, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Praxisgründung oder –übernahme in Baden-Württemberg hervorragend sind und Dank der Arbeit der "Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg" entdecken immer mehr Medizinstudierende und Ärzte in Weiterbildung aus ganz Deutschland, dass sich Hausarzt werden im Südwesten lohnen kann. "Zwei Drittel der Teilnehmer unserer jährlich stattfindenden Winterschool Allgemeinmedizin kommen zum Beispiel aus anderen Bundesländern zu uns in den Schwarzwald, um herauszufinden, welche Möglichkeiten ihnen der Beruf bietet", weiß Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Baden Württemberg.

Quelle: Hausärzteverband Baden-Württemberg


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