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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
13. November 2015

Zu wenige Patienten mit COPD nutzen Disease-Management-Programm

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), umgangssprachlich "Raucherlunge" genannt, gehört zu den fünf häufigsten Todesursachen in Deutschland. Anlässlich des Welt-COPD-Tages am 18. November ruft die BARMER GEK die Betroffenen zur verstärkten Teilnahme an einem entsprechenden Disease-Management-Programm oder kurz DMP auf. Denn derzeit absolvieren nur rund 15% der COPD-Patienten das DMP.

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"Wer eine COPD hat, sollte mit seinem Arzt über das Disease-Management-Programm sprechen. Das DMP kann die Lebensqualität deutlich erhöhen und dazu beitragen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz zu vermeiden", sagt Dr. med. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der BARMER GEK.
 
An einer COPD erkranken in erster Linie Zigarettenraucher. Mindestens zehn Prozent der über 40-Jährigen leiden in Deutschland an COPD, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Doch die Dunkelziffer ist hoch, viele Erkrankte wissen nicht, dass sie eine "Raucherlunge" haben. Lang anhaltender Husten und zunehmende Kurzatmigkeit bei Belastung können Hinweise sein. "Rauchen verschlimmert die Erkrankung, daher sollten Erkrankte unbedingt mit dem Rauchen aufhören. Regelmäßiges körperliches Training ist Menschen mit COPD sehr zu empfehlen, wenn es sorgfältig an die aktuelle Belastbarkeit angepasst wird. Allerdings fällt es vielen Betroffenen schwer, ihren Lebensstil dauerhaft zu ändern", sagt Rafii.
 
Im DMP der BARMER GEK, dem so genannten Besser-Leben-Programm, lernen die Teilnehmer alles Wesentliche, um besser mit COPD umgehen zu können. Dabei bekommen die Patienten einen individuellen Therapieplan aus verschiedenen Bausteinen. Sie reichen von der Medikation über körperliche Übungen bis hin zur Rehabilitation und psychosozialen Betreuung. Das Konzept des DMP beruht auf der eigenverantwortlichen und informierten Mitarbeit der Patienten. "Ein guter Therapieerfolg ist nur möglich, wenn sich die Betroffenen aktiv am DMP beteiligen", sagt Rafii.

Quelle: BARMER GEK


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