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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
22. Januar 2021

Zentrale Gedenkfeier für Opfer der Corona-Pandemie geplant

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will nach Ostern in Berlin eine zentrale Gedenkfeier für die Toten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Deutschland ausrichten. Gemeinsam mit den anderen Verfassungsorganen wolle er damit "ein Zeichen setzen, dass wir als Gesellschaft gemeinsam trauern, dass wir die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergessen", teilte das Bundespräsidialamt am Freitag in Berlin mit.
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In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie vor rund einem Jahr mehr als 50.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte.

Um bis dahin ein Zeichen des gemeinsamen Gedenkens zu setzen, rief Steinmeier zugleich alle Bürger zu einer Aktion "#lichtfenster" auf. Er ermunterte sie, vom Freitag an ein Licht in ihre Fenster zu stellen und auch ein Bild davon mit dem Hashtag #lichtfenster in den sozialen Medien zu teilen. Im Schloss Bellevue werde gut sichtbar ein Licht im zentralen Fenster über dem Portal leuchten.

"Wir stellen ein Licht ins Fenster. Ein Licht der Trauer, ein Licht der Anteilnahme, ein Licht des Mitgefühls", sagte Steinmeier dazu. "Für zu viele Menschen in unserem Land sind diese Corona-Wochen schrecklich dunkle Wochen." Viel zu viele müssten um Angehörige trauern. Viel zu viele kämpften auf den Intensivstationen und in den Pflegeheimen um ihr Überleben. Viel zu viele müssten um geliebte Menschen bangen.

"Deutschland stellt ein Licht ins Fenster, weil jedes "Lichtfenster" uns miteinander verbindet. Unser Licht spendet Wärme, unser Licht zeigt Mitgefühl in einer dunklen Zeit", sagte Steinmeier.

Quelle: dpa


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