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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. Juni 2016

Zahlen und Fakten rund um die Organspende

Organspenden haben im vorigen Jahr in Deutschland mehr als 3.000 Menschen gerettet. Doch noch immer stehen Tausende Patienten auf den Wartelisten. Umfragen zufolge stehen die meisten Bundesbürger einer Organspende positiv gegenüber, doch nur rund ein Drittel hat seine Entscheidung im Organspendeausweis festgehalten. Täglich sterben Menschen, denen mit einer Transplantation zu helfen gewesen wäre. Der bundesweite Tag der Organspende soll 4. Juni daran erinnern, dass es noch immer zu wenige Spender gibt. Die zentrale Großveranstaltung 2016 mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ist in München geplant.

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Mehr als 10.000 Menschen warten bundesweit auf eine Transplantation, 8.000 allein auf eine neue Niere. Doch es herrscht akuter Mangel. Statistisch gesehen sterben täglich drei Patienten, weil ein passendes Organ nicht rechtzeitig verfügbar ist. Zahlen und
Fakten: 

  • Die Zahl der Spender stieg 2015 von 864 leicht auf 877.
  • Damit kamen in Deutschland 10,8 Spender auf eine Million Einwohner.
  • 2900 Organe wurden gespendet, etwas weniger als 2014 (2989).
  • Bundesweit wurden 3083 Organe transplantiert.
  • Die meisten Spender fanden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - mit 16,2 Spendern auf eine Million Einwohner.
  • Nieren wurden am häufigsten transplantiert - vor Leber, Lunge, Herz und Bauchspeicheldrüse.
  • Das Transplantationsgesetz schreibt den Hirntod als Voraussetzung für die Entnahme von Organen zwingend vor.
  • Eurotransplant, die Vermittlungsstelle im niederländischen Leiden, führt gemeinsame Wartelisten der acht Mitgliedsländer: Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Slowenien, Kroatien und Ungarn.

Quelle: dpa


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