Sonntag, 18. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Lonsurf
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. März 2016

Wissenstransfer zwischen Medizin und Industrie hilft Patienten

Forschende Pharma-Unternehmen setzen auf den Erfahrungsaustausch zwischen Medizin und Industrie. Warum sie dies tun, erklärt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: "Die Entwicklung neuer Medikamente und ihre richtige Anwendung in der Therapie hängen entscheidend vom Austausch zwischen Theorie und Praxis ab. Um Ideen für Neues und Erfahrungen in der Behandlung zu teilen, arbeiten Pharma-Unternehmen und Ärzte eng zusammen. So entsteht medizinischer Fortschritt."

Anzeige:
Revolade
Revolade
 

Bei einem Arzneimittel zählt nicht allein das Produkt, sondern auch das Wissen um den richtigen Einsatz. Deshalb sind Anwendungsbeobachtungen ein unverzichtbares Instrument für die Arzneimittelforschung. Denn anders als bei klinischen Studien werden hier Informationen über Arzneimittel unter Alltagsbedingungen gewonnen. So hängt das Ergebnis einer Therapie auch davon ab, welche Begleiterkrankungen der Patient hat und wie genau er sich an die Einnahmevorschriften des Arztes hält.

"Es ist im Interesse der Patienten, dass Mediziner an neuen Therapien arbeiten und deren Einsatz in Theorie und Praxis begleiten. Dabei muss selbstverständlich die ärztliche Unabhängigkeit gewahrt bleiben. Das geht nur über strenge Regeln und Transparenz, zu denen sich die forschenden Pharma-Unternehmen freiwillig verpflichtet haben," so Fischer weiter.

Hintergrund: Der Verein Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA)

Die Mitgliedsunternehmen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) haben bereits im Jahr 2004 den Verein Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA) gegründet. Aufgabe des FSA ist es, im Wege der Selbstregulierung für strenge Regeln und Transparenz in der Zusammenarbeit im Gesundheitssystem zu sorgen: Seit 2009 legen die forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland einmal jährlich detailliert offen, welche Patientenorganisationen sie unterstützen und in welcher Weise. 2013 haben die forschenden Pharma-Unternehmen einen Transparenzkodex beschlossen. Er sieht vor, Zuwendungen an Ärzte zu veröffentlichen. Bis spätestens Ende Juni 2016 geschieht genau dies.

Links:
http://www.vfa.de/de/verband-mitglieder/transparenzkodex-der-pharmaindustrie/2016-beginnt-die-heisse-phase-der-transparenzinitiative.html

https://www.vfa.de/de/verband-mitglieder/transparenzkodex-der-pharmaindustrie

http://www.pharma-transparenz.de/

Quelle: vfa


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
Das könnte Sie auch interessieren
Armutsfalle Krebs: Sozialberatung muss verbessert werden
Armutsfalle+Krebs%3A+Sozialberatung+muss+verbessert+werden
© WavebreakmediaMicro / Fotolia.com

Am 8. März ist Weltfrauentag. Seit mehr als 100 Jahren prangern Frauen in aller Welt an diesem Tag Missstände an und streiten für ihre Rechte. Die Frauenselbsthilfe nach Krebs, kurz FSH, und die Stiftung Deutsche Krebshilfe verleihen an diesem Tag den Frauen, die an Krebs erkrankt sind, eine Stimme. Denn immer noch gibt es in der Versorgung der Betroffenen Defizite. So wird eine Tumorerkrankung nach wie vor häufig zur...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Wissenstransfer zwischen Medizin und Industrie hilft Patienten"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.