Sonntag, 11. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Imfinzi NSCLC
Imfinzi NSCLC
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. Februar 2014

Wesiack: "Hände weg von der erfolgreichen fachärztlichen Versorgung in Deutschland"

Unter dem Titel "Ambulante Patientenversorgung verbessern" machen Johann-Magnus von Stackelberg und Dr. Manfred Partsch für den Spitzenverband der GKV (Spi-Bu) Vorschläge, deren Umsetzung tiefe Einschnitte in die ambulante fachärztliche Versorgung bedeuten würde. Man glaubt, dass man durch einen Abbau der ambulant tätigen Fachärzte den Hausärztemangel in der Fläche beheben kann.

Anzeige:
Revolade
Revolade
 

So sollen Zulassungen befristet werden, was dazu führen muss, dass sich kaum noch ein Facharzt niederlassen wird, weil er befürchten muss, dass er nach Ende der Befristung auf seinen Investitionen sitzen bleiben wird. Überversorgung soll immer zu Praxisschließungen führen. Abgesehen von der Problematik der faktischen Enteignung der Praxisinhaber würde die Versorgung endgültig planwirtschaftlich organisiert – mit den typischen Folgen.
 
Wenn man oft genug Praxen geschlossen hat und gleichzeitig den Anreiz zur Niederlassung bremst, steht in kurzer Zeit eine generelle Unterversorgung vor der Tür. Diese wird dann von den gleichen Kassenvorständen bejammert werden, die jetzt die Praxisschließungen fordern. Der BDI weist auf das Schärfste die Unterstellung von Dr. Partsch zurück, dass Ärzte bei der Codierung betrügen. Zynisch ist die Bemerkung, dass sie das wohl nicht bewusst tun.
 
Nach dieser Pressekonferenz ist klar: Der GKV Spitzenverband will die ambulante Versorgung nicht verbessern, sondern in wesentlichen Teilen, nämlich bei den Fachärzten, liquidieren.


Anzeige:
Bevacizumab
Das könnte Sie auch interessieren
Bayern gegen Leukämie – Gemeinsamer landesweiter Aktionstag für Typisierung am 25. Mai 2018
Bayern+gegen+Leuk%C3%A4mie+%E2%80%93+Gemeinsamer+landesweiter+Aktionstag+f%C3%BCr+Typisierung+am+25.+Mai+2018
© RFBSIP / Fotolia.com

Jedes Jahr erkranken in Deutschland laut Robert Koch-Institut Berlin rund 11.000 Menschen neu an Leukämie. Mit einer Stammzellspende können sie gerettet werden, jedoch gibt es für jeden zehnten Patienten noch immer keinen passenden Spender. Deshalb sind am 25. Mai alle Bayern aufgerufen, sich als Stammzellspender gegen Leukämie typisieren zu lassen. Die DAK-Gesundheit in Bayern unterstützt gemeinsam mit zahlreichen Partnern die nach Angaben der Stiftung Aktion...

Übergewicht als Krebsrisiko
%C3%9Cbergewicht+als+Krebsrisiko
© Vadym - stock.adobe.com

Fettleibigkeit könnte bald dem Rauchen den ersten Rang als Hauptursache für Krebs ablaufen. Denn während die Anzahl der Krebserkrankungen aufgrund von Tabakkonsum in Deutschland stetig sinkt, nimmt die Zahl übergewichtiger Menschen mit Krebs statistisch gesehen zu. Auf die Entstehung aller Krebskrankheiten gerechnet hat die Fettleibigkeit einen Anteil von schätzungsweise 16%. Würden alle Menschen das Normalgewicht einhalten, könnten allein in Deutschland...

Kostenlose Kosmetikseminare “look good feel better“ für Krebspatientinnen
Kostenlose+Kosmetikseminare+%E2%80%9Clook+good+feel+better%E2%80%9C+f%C3%BCr+Krebspatientinnen
© Carolin Lauer (carolinlauer.de)

Ganz unverhofft trifft die damals 30jährige Cristina aus Hannover die Diagnose Krebs. Erst dachte sie an einen schlechten Scherz, als sie den Anruf von ihrem Arzt erhielt und dann zog ihr die Nachricht den Boden unter den Füßen weg. Mit der Chemotherapie kamen der Verlust der Haare, Augenbrauen und Wimpern und damit auch teilweise unangenehme Situationen: „Selbst als ich noch Stoppeln auf dem Kopf hatte, haben mich sofort alle angestarrt. Teilweise getuschelt oder den...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Wesiack: "Hände weg von der erfolgreichen fachärztlichen Versorgung in Deutschland""

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.