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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
24. Juli 2015

Von der Leyen will mehr Personal in Bundeswehrkrankenhäusern

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will das Arzt- und Pflegepersonal in Bundeswehrkrankenhäusern aufstocken. Ärzte bräuchten bei der hohen Belastung durch die Patientenversorgung im Inland und durch Einsätze im Ausland genügend Erholungsphasen. "Da prüfen wir im Augenblick das Personalmodell", sagte die Ministerin am Donnerstag bei einem Besuch im Bundeswehrkrankenhaus Ulm.

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Ab Januar 2016 soll eine moderne Arbeitszeitregelung Mitarbeiter in Bundeswehrkrankenhäuser entlasten und verlässliche Arbeitszeiten schaffen. Damit wolle das Ministerium Transparenz über die Aufgaben und die zur Verfügung stehende Arbeitszeit gewinnen, sagte von der Leyen: "Dann sieht man sehr wohl, ob beides zusammenpasst oder aber ob Personal aufgestockt werden muss."

Die Ministerin besuchte im Rahmen ihrer Sommerreise am Donnerstag das Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Für die bessere Vereinbarkeit von Dienst und Familie soll dort ab September eine Kita mit 50 Plätze sorgen. Ab Oktober soll eine Krankenpflegeschule mit bis zu 25 Ausbildungsplätzen dem Personalmangel entgegenwirken. Insgesamt sollen laut der Ministerin in den nächsten zehn Jahren 100 Millionen Euro in das Ulmer Bundeswehrkrankenhaus fließen.

Von der Leyen forderte auch eine engere militärische Zusammenarbeit in Europa. "Es ist mehr oder minder ein loser Verbund, der auf Zuruf zusammenarbeitet", kritisierte die Ministerin bei einem Dialog mit Bürgern in Ulm. "Was immer wir in Richtung europäische Verteidigungsunion gehen können, ist richtig, und da arbeiten wir auch dran." Beispielsweise sei vor kurzem vereinbart worden, ein deutsches Panzerbataillon einem polnischen Kommando zu unterstellen und polnische Truppen einem deutschen Kommando zu unterstellen.


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