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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
08. Februar 2013

vfa zum G-BA: Wie innovationsfreundlich ist die frühe Nutzenbewertung?

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hält seine frühen Nutzenbewertungen für innovationsfreundlich, denn hierzulande würde tendenziell häufiger ein Zusatznutzen zuerkannt als anderswo.

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Dazu erklärt für die forschenden Pharma-Unternehmen deren Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Bezogen auf die Anzahl der Medikamente findet der G-BA ähnlich häufig einen Zusatznutzen wie Prüfinstanzen in anderen Ländern. Durch seine Entscheidungspraxis beschränkt der G-BA diesen Zusatznutzen aber auf einen kleineren Teil der Patienten. Das zeigt der internationale Vergleich."

"Der G-BA versucht hierzulande eine quantitative Begrenzung von Innovationen, indem er die Zahl der Patienten, für die ein Zusatznutzen herausgearbeitet wird, künstlich klein hält," so Fischer weiter.

Fischers Fazit: "Im Ergebnis bekommen wir eine Arzneimittelversorgung, die grundsätzlich gut ist (viele Präparate mit positivem Befund), die aber praktisch bei Wenigen ankommt (wenige Patienten, die für die Behandlung in Frage kommen)."

Quelle: vfa


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