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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. Juni 2014

Versicherer wollen keine Pflichtpolicen gegen Hochwasser

Die deutschen Versicherer lehnen eine Pflichtversicherung gegen Naturgefahren wie Hochwasser oder Starkregen ab. "Versicherungsschutz verhindert keine Katastrophen", sagte der Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, am Dienstag in Berlin. Er plädierte stattdessen für mehr Eigenvorsorge.

Erfahrungen in Großbritannien und Frankreich hätten gezeigt, dass durch eine Pflichtversicherung der Anreiz für Eigenvorsorge sowie für staatliche Prävention verloren gehe. Deshalb solle künftig ein bundesweites Naturgefahrenportal den Bürgern Risiko-Informationen zu ihrem konkreten Wohnort liefern, forderte der GDV. Zu einer entsprechenden Vorsorge gehöre auch, dass Kommunen in Überschwemmungsgebieten kein Bauland mehr auswiesen.

Derzeit hat etwa ein Drittel der deutschen Haushalte eine Versicherung gegen die sogenannten Elementarschäden. Nach dem Frühlingshochwasser 2013 hatten die Versicherer 1,8 Milliarden Euro an Privatleute und Gewerbetreibende gezahlt, die Hälfte davon in Sachsen. Der Staat hat von den rund acht Milliarden Euro Fluthilfe vor allem beschädigte Infrastruktur wiederaufgebaut. Etwa 200 bis 300 Millionen Euro fließen an Privatleute und Gewerbetreibende, hieß es.


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