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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. September 2016

VDAB: Spezialisierte Altenpflege ist Garant für professionelle Versorgung von Demenzpatienten

Anlässlich des Weltalzheimertags fordert der VDAB die Bundesregierung auf, die Pläne für die Reform der Pflegeausbildungen endgültig zu den Akten zu legen. Angesichts der großen Herausforderung, die die Zunahme von Demenzerkrankungen gerade bei Pflegebedürftigen darstellt, ist es fahrlässig, die gewachsene Spezialisierung auf diesem Gebiet aufs Spiel zu setzen.

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Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB: "Angesichts der steigenden Demenzerkrankungen stehen wir in Deutschland vor einer großen Herausforderung. Denn die Frage stellt sich, wie wir in Zukunft die Pflege von Demenzpatienten gewährleisten wollen. Diese haben durch das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) ab Anfang kommenden Jahres einen deutlich besseren Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung. Das ist seit Langem die Forderung des VDAB gewesen, und wir begrüßen diese Entwicklung ausdrücklich.

Damit  diese Verbesserungen auch bei den Betroffenen und in der Entlastung ihrer Angehörigen ankommen können, bedarf es professioneller Versorgungsangebote. Hier leistet die spezialisierte Altenpflegeausbildung seit Jahren ausgezeichnete Pionierarbeit. Die Bundesregierung handelt fahrlässig, indem sie nach wie vor an ihren Plänen einer generalistischen Pflegeausbildung festhält. Denn indem sie die drei Ausbildungen von Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege in einen Topf wirft, beschneidet sie Identität und Fachlichkeit des Altenpflegeberufs und setzt das für die Demenzversorgung so wichtige Know-how aufs Spiel. Wir fordern den Gesetzgeber daher dringend dazu auf: Nehmen Sie die Situation ernst und erhalten Sie den Altenpflegeberuf."

Quelle: Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V.


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