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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. Dezember 2013

Urteil: Kein Ersatz für Implantate aus Billig-Silikon von der Kasse

Eine Frau mit billigen Brustimplantaten der Firma PIP hat keinen Anspruch auf einen von der Krankenkasse bezahlten Ersatz, wenn es sich um eine Schönheitsoperation gehandelt hat. Das minderwertige Industrie-Silikon kann sie sich aber weitgehend auf Kosten der Krankenkasse entfernen lassen. Das entschied das Berliner Sozialgericht am Dienstag. Die Richter wiesen die Klage einer Hartz-IV-Empfängerin ab, die von ihrer Kasse rund 4.100 Euro für neue Silikonimplantate haben wollte.

Aus Sicht der Richter handelte es sich bei der Brustvergrößerung nur um einen ästhetischen Eingriff. Deshalb muss sich die Patientin auch mit einem geringen Anteil an den Kosten für die Herausnahme der Billig-Implantate beteiligen.

Allein in Deutschland wurden schätzungsweise mehr als 5.000 Frauen PIP-Implantate aus dem nicht für Medizinprodukte zugelassenem Silikon eingesetzt. Am Dienstag war der Gründer der französischen Firma für diese Implantate in Marseille zu vier Jahren Haft verurteilt worden.


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