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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. Oktober 2014

Umfrage: Landbevölkerung mit ärztlicher Versorgung unzufrieden

Der Ärztemangel auf dem Land scheint für Patienten bereits heute Realität - zufrieden jedenfalls sind viele nicht.

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Die Landbevölkerung in Deutschland hält die ärztliche Versorgung vielerorts für unzureichend. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Danach sind in Großstädten 60% der Patienten mit dem Angebot an Arztpraxen vollkommen oder sehr zufrieden, in Städten mit weniger als 5000 Einwohnern beträgt der Anteil hingegen nur 40%

Auch regional gibt es deutliche Unterschiede: Während in Bayern und Niedersachsen 53% der Befragten mit der ambulanten Versorgung zufrieden sind, liegt die Quote in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt nur bei 33%. 

Gleichzeitig wächst die Bereitschaft, sich auf Alternativen zur klassischen Arztpraxis einzulassen. Der Umfrage zufolge unterstützen drei Viertel der Deutschen das Konzept, dass Routineaufgaben anstelle von Landärzten auch von Krankenschwestern und -pflegern wahrgenommen werden. Darüber hinaus könne sich jeder Dritte vorstellen, auch per Videogespräch mit einem Arzt zu kommunizieren.

Insgesamt sind drei von vier Menschen in Deutschland mit dem Gesundheitssystem zufrieden. Neun von zehn sehen Reformbedarf. 85% der Befragten rechnen damit, dass die Krankenkassenbeiträge künftig steigen - 54% meinen im Gegenzug, dass der Leistungsumfang eingeschränkt werden muss.

Quelle: dpa


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