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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
11. Januar 2017

Trendwende: Gesunde Ernährung steht hoch im Kurs

Trendwende in Sachen Ernährung: Erstmals, seitdem die Techniker Krankenkasse (TK) das Ernährungsverhalten der Menschen in Deutschland untersuchen lässt, steht für die Mehrheit der Befragten gesundes Essen an oberster Stelle. So gaben in der aktuellen TK-Ernährungsstudie "Iss was, Deutschland" 45% der Befragten in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland an, am meisten Wert darauf zu legen, dass sie sich gesund ernähren.
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Bundesweit war der Anteil der gesundheitsbewussten Esser gleich hoch. Dies teilt die rheinland-pfälzische Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Mainz mit. Bei der vorangegangenen Befragung in 2013 waren hingegen 46% der Befragten in der Drei-Länder-Gruppe noch der Meinung, es müsse vor allem lecker schmecken. Dies sahen jetzt nur noch 42% der Befragten so.

Dabei setzen die meisten Menschen an Rhein, Main und Saar auf Mischkost aus Fleisch, Fisch und pflanzlichen Produkten, nämlich fast neun von zehn Befragten. Überwiegend vegetarisch ernähren sich rund sieben Prozent und reine Vegetarier sind drei Prozent. Acht von zehn Befragten sagten, dass sie bevorzugt Lebensmittel aus der Region kauften oder solche, die gerade Saison hätten. Vier von zehn Menschen setzen zudem auf Bio-Produkte.

Es mangelt an Zeit

Doch bei allen guten Vorsätzen gibt es auch viele Gründe, warum es mit der gesünderen Ernährung nicht klappt. Jeder Zweite ist der Meinung, es mangele an Zeit und ebenso vielen fehlt das Durchhaltevermögen. Rund jeweils ein Viertel der Befragten in den drei Bundesländern gab an, zu wenige Kochkenntnisse zu haben bzw. bessere Voraussetzung zum Kochen am Arbeitsplatz zu vermissen. 27% der Umfrageteilnehmer wünscht sich mehr Unterstützung der Familie.

Hauptmahlzeit alleine vor dem Fernseher

Für eine Reihe von Menschen ist das Essen nicht mehr wie früher die Gelegenheit, bei der die Familie am Tisch zusammen sitzt. Vielmehr nehmen ein Viertel der Befragten in den drei Bundesländern ihre Hauptmahlzeit meist zu Hause alleine ein. Jeder Dritte lässt sich dabei noch vom Fernsehschauen, Surfen im Internet oder anderen Dingen ablenken.

"Die TK-Umfrage zeigt, dass Esskultur heute nicht mehr den gleichen Stellenwert hat wie früher. Vieles ist unserem heutigen Lebenswandel geschuldet. Zum einen gibt es viele Single-Haushalte. Und weil in vielen Familien beide Partner berufstätig sind und andere Dinge wichtiger geworden sind, als das Essen, fehlen häufig die Zeit und die Muße für das Kochen mit frischen Zutaten", erklärt Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz.

"Ich würde mir wünschen, dass wir wieder einen einfacheren Zugang zu unserer Ernährung finden. Kochen mit frischen Zutaten muss kein Großprojekt sein, dem wir uns gestresst widmen müssen. Schon einfache und kleine Gerichte, schnell zubereitet, können mit den richtigen Zutaten zur gesunden Ernährung beitragen", so Simon. "Wir möchten unsere Versicherten dabei unterstützten, beispielsweise mit dem TK-ErnährungsCoach, bei dem die Nutzer selbst entscheiden können, welche Ernährungsziele sie erreichen möchten."

Quelle: Techniker Krankenkasse


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