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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. September 2016

TK fördert Selbsthilfegruppen in Rheinland-Pfalz

Gesundheitsbezogene Selbsthilfeorganisationen leisten in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Beitrag bei der Bewältigung von schweren oder chronischen Erkrankungen. Sie bieten Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige, die weit über den medizinischen Aspekt hinausgehen. Die Non-Profit-Organisationen werden von den gesetzlichen Krankenkassen finanziell unterstützt, unter anderem bei der Durchführung von Projekten. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz hat in diesem Jahr 25 Projekte von Selbsthilfeorganisationen im Land mit insgesamt 108.000 Euro gefördert.

Zudem engagiert sich die TK über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus mit über 180.000 Euro bei der pauschalen Förderung von örtlichen und regionalen Gruppen über die "GKV Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe Rheinland-Pfalz". Insgesamt stellt die TK somit in diesem Jahr 288.000 Euro für die Selbsthilfeförderung zur Verfügung.

So hat die TK unter anderem die rheinland-pfälzischen "Jungen Parkinsonkranken" unterstützt. Mit Hilfe der Fördermittel in Höhe von 17.000 Euro wurden zwei neue Homepages erstellt, die der Information junger Parkinson-Betroffener und ihrer Angehöriger - mit dem Focus auf Kinder und Jugendliche - dient. 

Zudem wurde die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e.V. unterstützt. Die Dachorganisation erhält über zwei Jahre hinweg je 15.000 Euro für ihre Veranstaltungsreihe "Perspektiven der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe".

Wenn Eltern an Multiple Sklerose erkranken, ist dies für deren Kinder häufig eine sehr belastende Situation. Deshalb hat der Landesverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG) mit finanzieller Hilfe der TK in Höhe von 4.400 Euro eine Telefonhotline für Kinder- und Jugendliche eingerichtet. Und auch der Landesverband der "Frauenselbsthilfe nach Krebs"wurde mit 3.500 Euro unterstützt, um damit ein größeres Projekt in der Öffentlichkeitsarbeit umzusetzen.

"Die genannten Beispiele stehen nur exemplarisch für die wertvolle Arbeit der vielen Selbsthilfeorganisationen im Land. Sie leisten einen wichtigen Beitrag der Information, Unterstützung und Begleitung insbesondere für chronisch kranke Menschen", erklärt Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz. "Der Einsatz der oft selbst betroffenen Menschen ist bewundernswert, und wir sind froh, eine Vielfalt an Projekten finanziell unterstützen zu können."

Quelle: Techniker Krankenkasse Landesvertretung Rheinland-Pfalz


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