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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. Dezember 2017

Tausende MTRA fehlen: Bayerisches Modellprojekt stemmt sich erfolgreich gegen den Mangel

Die Patientenversorgung gerät zunehmend in Gefahr: in Deutschland fehlen tausende Medizinisch-technische Radiologie-Assistenten (MTRA). Jede fünfte Stelle kann nach Angaben von Berufsverbänden schon heute nicht mehr besetzt werden, auch weil der attraktive Beruf an der Schnittstelle von Mensch, Medizin und High-Tech kaum bekannt ist. Ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt in Ostbayern geht seit fünf Jahren erfolgreich neue Wege bei der Nachwuchs-Suche - und könnte bundesweit Schule machen. Zum Jubiläum ziehen die Initiatoren Bilanz.
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Deutschland steuert, bisher unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, auf einen dramatischen Fachkräftemangel bei den Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten zu. Schon heute kann in der Bundesrepublik jede fünfte Stelle in diesem Bereich nicht mehr besetzt werden, wie ein Gutachten des Deutschen Krankenhaus-Instituts vorrechnet. Die Zahl der Absolventen in dem entsprechenden Ausbildungsberuf – dem MTRA – ist nach Angaben von Berufsverbänden in den vergangenen Jahren um mehr als ein Drittel zurückgegangen, während der Bedarf in Krankenhäusern steigt. Der größte private bayerische Weiterbildungscampus, die Eckert Schulen mit Sitz in Regenstauf bei Regensburg, erkannten den drohenden Mangel frühzeitig: Bereits vor fünf Jahren initiierten sie gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Regensburg und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg ein Modell, das neue Wege geht bei der Nachwuchsgewinnung: mit einem Kooperationsmodell, das auch bundesweit Schule machen könnte. "Die steigenden Absolventenzahlen belegen den Erfolg", sagt Antonie Roggenbuck, die die Berufsfachschulen für medizinische Assistenzberufe an den Eckert Schulen leitet.

Quelle: obx-news


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