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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. Oktober 2014

Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2014: Gesund führen ist "Chefsache"

Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Dies hat nicht nur auf das Privatleben der Betroffenen und ihrer Angehörigen Auswirkungen, sondern auch auf das Arbeitsleben. Fast jeder dritte Erwerbstätige in Deutschland ist betroffen. "Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Erkrankungen dauern häufig deutlich länger als bei anderen Krankheiten. Im Durchschnitt fallen betroffene Arbeitnehmer aufgrund dieser Diagnose 45 Tage im Jahr aus. Es ist deshalb im Sinne der Unternehmen, die seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter im Auge zu behalten", erklärt Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der BARMER GEK.

Um Unternehmen dabei zu unterstützen, ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, hat die BARMER GEK zusammen mit dem Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. eine Handlungsleitlinie zum Thema "Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz" erarbeitet. Insbesondere Führungskräfte sollten Verhaltensauffälligkeiten frühzeitig erkennen. Dabei hilft eine offene und wertschätzende Kommunikationskultur. "Chefs müssen hohen Termindruck und ein zunehmendes Arbeitspensum im Auge behalten, damit die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter nicht aus dem Gleichgewicht gerät", so Jakob-Pannier. Der Leitfaden liefert hierfür neben Checklisten konkrete Lösungsbeispiele für Mitarbeitergespräche und Handlungsempfehlungen.
 
Wiedereingliedern und vorbeugen

Ein Mitarbeiter, der wegen einer psychischen Erkrankung länger ausgefallen ist, kann meist nicht ohne weiteres wieder in den Job einsteigen. Hier hilft das betriebliche Eingliederungsmanagement. Eine gut geplante Wiedereingliederung schafft die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückkehr an den Arbeitsplatz. Jakob-Pannier: "Hier bieten wir zum Beispiel praxisnahe Hilfe anhand von Fallbeispielen. Feedbackregeln und Maßnahmen zur Entspannung und Regeneration tragen zu einem mitarbeiterorientierten Führungsstil bei. Ein verantwortungsvoller Chef sollte wissen, welche Erkrankungen es gibt und wie man Betroffene unterstützen kann. Dies wird in der Broschüre erläutert."
Den Leitfaden gibt es im Web unter: www.barmer-gek.de/145476.

Quelle: BARMER GEK


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