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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
20. Juni 2013

Studie: In Berlin sind Fachärzte Mangelware

In Berlin fehlt es überall an Fach- und Oberärzten. Den Notstand deckt der aktuelle "Stellenreport Medizin und Pflege" auf. Insgesamt fehlen in Berlin 172 Ärzte auf 1 Million Einwohner. Der Bedarf an Fachärzten liegt in der deutschen Hauptstadt damit um 25% über dem bundesdeutschen Schnitt. "Berlin ist in Fläche und Bevölkerung die größte deutsche Stadt und wächst kontinuierlich weiter. Der jetzt aufgedeckte Fachärztemangel muss dringend behoben werden, um die medizinische Versorgung in der Hauptstadt gewährleisten zu können", so David Fickeisen, Initiator der Studie.

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Das Gesundheitsportal kliniken.de wertete für den Stellenreport bundesweit insgesamt 26.000 Stellenanzeigen aus. Als deutliches Ergebnis sticht der Fachärzte-Notstand in Berlin hervor. 37% der Stellenanzeigen richten sich an die dringend benötigten Fachärzte. Knapp ein Drittel der Gesuche (31%) betrifft Oberärzte. Den geringsten Bedarf hat Berlin an Chefärzten (9%). Dennoch liegt die Zahl der Gesuche weit über dem bundesdeutschen Schnitt von 4%. "Da erstaunt es schon fast, dass Berlin kaum Assistenzärzte sucht. Nur 22% der Stellenanzeigen zielen auf den medizinischen Nachwuchs ab", so Chefanalyst Fickeisen. Berlin hat damit deutschlandweit den geringsten Bedarf an Assistenzärzten.

Laut "Stellenreport Medizin und Pflege" sucht die Hauptstadt in erster Linie Internisten (17%) sowie Fachärzte der Anästhesiologie (10%). Danach folgen unbesetzte Stellen in der Radiologie, der Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Unfallchirurgie, Kinder- und Jugendmedizin, Geriatrie oder Augenheilkunde. "Der Ärztenachwuchs scheint sich auf Berlin zu konzentrieren. Dennoch zeigt die Auswertung, dass momentan noch in allen medizinischen Fachbereichen definitiv Nachholbedarf besteht", fasst Fickeisen das Ergebnis zusammen.

Quelle: VIVAI Software


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