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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
05. Juni 2013

Studie: Deutschland braucht dringend Fachärzte

Fachärzte für Innere Medizin sind in Deutschland Mangelware. Diese Schlussfolgerung lässt der aktuelle "Stellenreport Medizin und Pflege" des Gesundheitsportals kliniken-de zu. Gemäß der bundesweiten Studie, die auf der Auswertung von rund 26.000 Stellenanzeigen aus dem Medizin- und Pflegesektor basiert, entfällt beinahe ein Viertel aller vakanten Arztpositionen auf die Innere Medizin. Ebenfalls händeringend gesucht werden laut Report Fachärzte für Psychiatrie, Anästhesiologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurologie, Chirurgie, Radiologie, Kinder- und Jugendmedizin sowie Geriatrie.

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"Durchschnittlich sind in Deutschland rund 140 fehlende Ärzte pro eine Million Einwohner zu beklagen", sagt Studienherausgeber David Fickeisen, Chefanalyst bei kliniken.de.

Die meisten Fachärzte fehlen in Nordrhein-Westfalen: 18% aller in Deutschland offenen Facharztstellen liegen laut Untersuchung in NRW. Danach kommen Baden-Württemberg (16 Prozent) und Bayern (13%). "Es ist keine Überraschung, dass der Fachärztemangel in den drei großen Flächenstaaten hoch ist. Überraschend ist aber das Ausmaß der mittlerweile erreichten Notsituation", erläutert Chefanalyst David Fickeisen.

Besonders schwierig ist es offenbar Assistenzärzte zu finden. Beinahe die Hälfte (48%) aller offenen Arztstellen entfällt auf diese Personengruppe. In knapp einem Drittel aller Fälle (30%) wird ein Oberarzt gesucht. Lediglich 4% der Stellengesuche entfallen auf den Chefarzt.

Den größten Mangel an Assistenzärzten hat Nordrhein-Westfalen zu beklagen: Ein Viertel aller offenen Assistenzarztstellen befindet sich in NRW. Danach folgen Bayern (18%) und Baden-Württemberg (15%). Die Mangelliste der Oberärzte wird hingegen von Bayern angeführt (22% aller offenen Oberarztstellen sind in Bayern). Hier liegt NRW mit 21% nur auf dem zweiten Platz (Baden-Württemberg: 12%).

Quelle: kliniken.de


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