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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. Juni 2013

SPD und Grüne starten Bundesratsinitiative für "Pille danach"

Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wollen sich am 5. Juli im Bundesrat dafür stark machen, dass Frauen die "Pille danach" kostenlos und ohne Rezept bekommen können. Die beiden Landesregierungen haben im Auftrag der rot-grün regierten Bundesländer einen entsprechenden Antrag ausgearbeitet.

"Wir haben dabei sichergestellt, dass die Frauen bei der Abgabe in der Apotheke kompetent beraten werden", sagte Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) den "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag). Im Südwesten habe das Landeskabinett den Vorstoß bereits gebilligt, in Nordrhein-Westfalen werde ein entsprechender Beschluss am kommenden Dienstag erwartet.

Mit der Pille danach kann auch noch bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eine Schwangerschaft verhindert werden. Sollte die Mehrheit der Länderkammer dem Antrag zustimmen, muss sich der Bundestag damit befassen. Allerdings lehnt die schwarz-gelbe Regierungsmehrheit bislang eine Freigabe der Pille danach ab.


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