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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
20. Dezember 2012

Smartphones einfach schützen

Bundesweit werden ca. 28 Millionen Smartphones genutzt. Zu Weihnachten wird die Zahl noch einmal steigen: Jeder fünfte Deutsche wünscht sich laut Hightech-Verband BITKOM ein Smartphone. Damit die Freude daran lange hält, sollten Nutzer an die Sicherheit denken. Denn Einfallstore für Datenklau, Schadsoftware und Viren gibt es viele. Mobile Endgeräte sind vielseitig und beliebt und genau deshalb Ziel von Betrügern und Dieben. Wie sich Laien ohne großen Aufwand schützen können, weiß Informatik-Professor Herbert Schuster von der SRH Hochschule Heidelberg.

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„Ganz wichtig ist es, die Updates des jeweiligen Betriebssystems herunterzuladen, sie optimieren regelmäßig die Sicherheit.“ Zudem sollten Dateianhänge oder Links in E-Mails nur angeklickt werden, wenn sie von vertrauenswürdigen Personen stammen. Sonst könnten Viren oder Schadprogramme eingeschleust werden. Um zu prüfen, ob sich auf dem Smartphone Schadsoftware festgesetzt hat, gibt es spezielle Sicherheits-Apps, die auf den Plattformen der verschiedenen Anbieter zu finden sind.

Im täglichen Umgang mit dem Smartphone ist jeder Nutzer selbst gefragt, die Vor- und Nachteile von Anwendungen kritisch abzuwägen. Das betrifft vor allem die Datensicherheit. „Zahlreiche Android-Apps werden kostenfrei angeboten. Dabei sollte der Kunde in der Beschreibung und vor allem im Internet genau recherchieren, auf welche Daten die App nach der Installation zugreift.“

Hilfreich bei der Beurteilung sind Bewertungen anderer Nutzer und die Anzahl der Downloads. „Im Zweifel ist eine kostenpflichtige App die bessere Wahl, weil sie sich nicht über Datenauslesung oder Werbung finanzieren muss“, sagt Professor Schuster.

Vorsicht ist auch bei öffentlichen W-LAN Hotspots geboten. Wer darüber surft, sollte auf Überweisungen, Kreditkartenzahlungen oder ähnlich sensible Aktionen verzichten. Für Hacker ist es eine gewohnte Aufgabe, die Daten unbemerkt auszuspionieren.

Einen wirksamen Schutz vor Diebstahl gibt es leider nicht, aber die Sperrbildschirm-Funktion, das heißt die zwingende Eingabe eines Passworts, um das Gerät freizugeben, erfordert beim Langfinger zumindest etwas Können. „Wer sein Smartphone gut hütet und es mit Sinn und Verstand nutzt, kann von den unendlichen Möglichkeiten nur profitieren“, ist Prof. Schuster überzeugt.

Quelle: SRH Hochschule Heidelberg


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