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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
04. März 2020

Bund beschafft Schutzausrüstung zentral und verhängt Exportverbot

Im Kampf gegen das neue Coronavirus zieht der Bund den Nachschub dringend benötigter medizinischer Schutzkleidung an sich und unterbindet Ausfuhren in andere Länder. Das Bundesgesundheitsministerium beschafft solche Ausrüstung nun zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser und Bundesbehörden, wie nach Beratungen des Krisenstabs der Regierung am Mittwoch in Berlin mitgeteilt wurde.
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Auf Anordnung des Wirtschaftsministeriums wird zudem der Export medizinischer Schutzausrüstung wie Atemmasken, Handschuhen und Schutzanzügen ins Ausland verboten. Ausnahmen sollen nur noch unter engen Voraussetzungen möglich sein, unter anderem im Rahmen internationaler Hilfsaktionen.

Angesichts der Ausbreitung des Virus ist Schutzausrüstung auf der ganzen Welt knapp. Unter anderem die Kassenärzte hatten gewarnt, der Grundbestand der Praxen werde bundesweit nicht reichen, wenn die Zahl der Verdachtsfälle weiter steige.

Nordrhein-Westfalen kündigte unterdessen an, eine Million Schutzmasken für Ärzte und Pflegekräfte zu kaufen. Auch dem Kreis Heinsberg, wo es zahlreiche nachgewiesene Fälle gibt, wurde Hilfe zugesichert. „Wir haben über 7.000 Atemschutzmasken, knapp 3.000 Schutzanzüge, 2.000 Testsets organisiert und in den Kreis Heinsberg geschickt“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf.

Quelle: dpa


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