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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. Februar 2014

Schnelle Arzt-Termine gegen Geld - Medizinerin im Visier der Justiz

Eine Cottbuser Augenärztin, die Termine gegen Bargeld vergeben haben soll, ist jetzt ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. "Wir prüfen, ob der Anfangsverdacht einer Straftat vorliegt", sagte Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum am Donnerstag. Er bestätigte einen Bericht der "Märkischen Allgemeinen". Die Ärztin soll Patienten statt langer Wartezeit rasche Termine angeboten haben. Preis der "Komfort-Sprechstunde": 50 Euro. Eine Patientin hatte den Fall angezeigt. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) prüft nun die Beschwerde.

Die Medizinerin sei angeschrieben worden und habe 14 Tage Zeit, Stellung zu beziehen, sagte KVBB-Sprecher Ralf Herre. "Bislang hat sie sich nicht geäußert." Der Ärztin drohen disziplinarische Maßnahmen, sollten sich die Vorwürfe erhärten. In Ostdeutschland müssen Patienten teils deutlich länger auf Termine bei Fachärzten warten als im Westen der Republik.



 


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