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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
07. Juli 2015

Rinkel: Tarifeinheitsgesetz ist ein herber Rückschlag

Der stellv. Vorsitzende des Hartmannbundes, Klaus Rinkel, kritisiert das heute in Kraft getretene Tarifeinheitsgesetz scharf. "Die arztspezifische Vergütung darf nicht ausgehöhlt werden. Die Interessensvertretungen der angestellten Ärztinnen und Ärzte müssen weiterhin arztspezifische Tarifverträge aushandeln können" fordert Rinkel. Für die Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken und den öffentlichen Gesundheitsdiensten sei das Gesetz ein herber Rückschlag im Kampf um eine faire Vergütung. Die Verantwortung für gute Qualität in Patientenversorgung und Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerung erfordere hohen und flexiblen zeitlichen Einsatz und ständige Fortbildung. "Die Historie zeigt, dass es hierzu eigener "ärztlicher Tarifverträge" bedarf", ist Klaus Rinkel überzeugt.

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Der Hartmannbund solidarisiert sich im Kampf gegen die Abschaffung arztspezifischer Tarifverträge mit dem Marburger Bund. Rinkel fordert die Ärzteschaft ausdrücklich dazu auf, den Protest gegen das Tarifeinheitsgesetz solidarisch fortzusetzen. "Die vergangenen Jahre haben bewiesen, dass die Ärzteschaft zu ausgewogenen und verantwortungsvollen Tarifabschlüssen bereit und in der Lage ist."
 
"Die Politik sollte bei wichtigen Themen wie Fachärztemangel, Unterfinanzierung der Krankenhäuser und Erhalt eines leistungsfähigen ÖGD und effektiver Durchsetzung des Arbeitszeitgesetzes Zeichen setzen", betont Rinkel. "Gesetzlich verordnete Tarifeinheit aber, werde die Qualität in der Patientenversorgung sicher nicht steigern", so Rinkel abschließend.

Quelle: Hartmannbund


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