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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
16. November 2015

Rheinland-Pfalz: Die Zahl der Herzinfarkte im Land ist gestiegen

Mehr als 11.000 Menschen kamen in Rheinland-Pfalz 2014 wegen eines Herzinfarktes in eine Klinik. Entgegen dem bundesweiten Trend (-0,7) ist die Zahl der stationären Herzinfarktbehandlungen im Land binnen eines Jahres um nahezu 3% gestiegen. "Mehr als 4.000 Patienten davon waren jünger als 65 Jahre", erklärt TK-Landeschefin Anneliese Bodemar anlässlich der Herzwochen 2015 unter Bezugnahme auf das Statistische Bundesamt.

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Wie die TK-Landesvertretung zudem mitteilt, liegt Rheinland-Pfalz beim Bundesländervergleich mit 290 Herzinfarkten auf 100.000 Einwohner im Mittelfeld. Sachsen-Anhalt hingegen sei mit 353 Fällen trauriger Spitzenreiter. Berlin weise mit 223 Fällen die geringste Fallzahl auf.

Ein ungesunder Lebensstil - wie Rauchen, unausgewogene Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress - ist laut Bodemar die Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die einen Herzinfarkt zur Folge haben können. "Gerade jüngere Menschen können ihr persönliches Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, durch einen gesunden Lebenswandel fast auf null reduzieren", betont Bodemar. Hierbei spiele insbesondere ausreichende Bewegung eine Schlüsselrolle. "Dabei muss es kein Marathon sein. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hat jüngst auch noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass bereits eine Viertelstunde Bewegung am Tag einen deutlichen Nutzen - sowohl für die Herzinfarkt als auch für die Schlaganfallprophylaxe - bewirken könne", so Bodemar.

Quelle: TK Rheinland-Pfalz


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