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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
18. Juni 2020

Bund und Länder wollen Reserve für medizinische Schutzausrüstung

Angesichts der Corona-Pandemie wollen Bund und Länder dauerhafte Vorräte an Schutzausrüstung für medizinisches Personal aufbauen. Der Bund will eine "nationale Reserve" anlegen, wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten am Mittwoch beschlossen. Die Länder wollen demnach dafür sorgen, dass dies auch dezentral in Gesundheitseinrichtungen und Katastrophenschutz erfolgt.
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Maßstab für die Bevorratung soll dabei sein, dass "ein physischer Mindestvorrat von einem Monat" bestehe. Der Bund wolle eine Erstausstattung finanziell unterstützen. Entsprechende Pläne hatten auch die Spitzen der großen Koalition bereits angekündigt.

Nach Angaben von Kanzleramtschef Helge Braun kommt Deutschland bei der nationalen Herstellung von Schutzmasken gut voran. Es hätten sich bereits "sehr viele" Firmen gefunden, die zum Aufbau entsprechender Produktionslinien bereit seien, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag. "So werden wir hoffentlich bis Ende August auch eine nennenswerte Schutzausrüstungs-Produktion in Deutschland haben."

Angesichts eines zeitweisen Schutzmasken-Mangels hatte die Bundesregierung entschieden, die nationale Eigenproduktion über Investitionsförderung und Abnahmegarantien anzukurbeln. Durch zahlreiche Lieferungen aus dem Ausland dürfte es nach Brauns Worten derzeit eigentlich nirgendwo in Deutschland einen Mangel an Schutzausrüstung mehr geben. Ziel sei aber der Aufbau einer nationalen Reserve - und zwar dauerhaft und nicht nur für die Zeit der Corona-Krise.

Quelle: dpa


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