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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
23. Juli 2013

Rentenversicherung: Mehr Reha-Therapien bei Beschäftigten

Die Zahl der Rehabilitationstherapien für Arbeitnehmer ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wie die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV-Bund) am Dienstag mitteilte, nahmen die medizinischen Behandlungen seit 2005 um knapp 25% von 880.000 auf 1,1 Millionen zu. Über die Entwicklung hatte zunächst die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstag) berichtet.

Die Versicherer führen den Anstieg in erster Linie darauf zurück, dass die geburtenstarken Jahrgänge inzwischen in das Alter kommen, in denen Therapien notwendig werden, um für den Beruf wieder fit zu werden. Zudem steige mit dem schrittweisen Einstieg in die Rente mit 67 und wegen des Wegfalls von Möglichkeiten, eine Altersrente frühzeitig in Anspruch zu nehmen, die Erwerbsquote älterer Menschen. "Auch dies führt zu einem steigenden Rehabilitationsbedarf."

Die Versicherer rechnen damit, dass sich die Nachfrage nach solchen medizinischen Hilfen in den nächsten Jahren weiter erhöhen werde. Laut DRV-Statistik bekommt derzeit gut jeder Dritte wegen Beschwerden an Skelett, Muskeln oder Bindegewebe eine Reha genehmigt. Während der Anteil dieser Erkrankungen leicht rückläufig sei, diagnostizierten die Ärzte immer häufiger psychische Störungen, schreibt die Zeitung.


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